Muskauer Salon Talk #14: Schiene oder Straße
Shownotes
Schiene oder Straße: Was bindet die Lausitz besser an?
Eine gute Verkehrsinfrastruktur ist entscheidend für die Entwicklung der Lausitz. Doch welche Verbindungen braucht die Region? Wie lassen sich Wirtschaft und Tourismus besser anbinden – und welche Rolle spielen dabei Bahn und Straße?
Darüber diskutieren:
Alexander Erbert – Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz Jens Krause – Wirtschaftsverkehrsnetzwerk Lausitz Thomas Krahl – Bürgermeister von Bad Muskau
Moderation: Christine Keilholz, Chefredakteurin der Neuen Lausitz.
Der Muskauer Salon Talk wurde im Grünen Salon im Muskauer Park aufgezeichnet.
Mehr zur Reihe und weitere Folgen: neuelausitz.de/muskauer-salon-talk
Transkript anzeigen
00:00:03: Delausitz ist perfekt gelegen, um Drehkreuz im europäischen Fernverkehr zu sein.
00:00:07: Doch dahin ist es noch ein weiter Weg – es fehlt der Fernverkehre!
00:00:11: Wie man den wiederbekommt und wie man ihn in die tägliche Mobilität der Region einfügt, darüber sprechen wir beim vierzehnten Moose Cower-Salon Talk.
00:00:20: Zu Gast Alexander Erbert Landrat von Oberspraywald Lausitz in Brandenburg Jens Krause von der IHK Kottbus und vom Wirtschaftsverkehrsnetzwerk Lausits.
00:00:31: Thomas Krahl, Bürgermeister von Bad Muskau.
00:00:33: Wo seit dem Jahr ist der Moskauer-Sellung-Talk stattfindet.
00:00:39: Dann gehen wir gleich mal mit den Reihen ins Thema.
00:00:43: Herr Krahll, das Wort abgehängt hört man oft wenn es um Verkehr auf dem Land geht und das Wort Abgehängt kommt meistens in Verbindung mit dem Wort fühlen.
00:00:54: also Man fühlt sich abgehängt im ländlichen Raum.
00:00:57: Bezogen auf Bad Muskaou, bezogen auf den Kreis Görles und die Oberlausitz.
00:01:03: Wie berechtigt ist denn dieses
00:01:04: Gefühl?
00:01:06: Es ist ein Stück weit schon berechtigte Aussage.
00:01:11: Ich würde einfach mal in die Runde die Frage stellen, wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln heute hergekommen ist.
00:01:22: Und das ist die Krux eigentlich der Sache unserer Stadt zum Beispiel, dass wir ja doch sehr, sehr weit abgelegen sind von den nächsten Autobahnauffahrt.
00:01:32: Von dem nächsten Bahnhof der Region.
00:01:35: Es ist und bleibt schlicht untergreifend nur der Pkw um hierherzukommen oder vielleicht das Fahrrad-Pkw.
00:01:42: ich will jetzt nicht sagen welches ob es in welcher Art und Weise?
00:01:45: natürlich gern gesehen das E-Auto Wobei sich die Möglichkeiten hier das E-Auto zu laden in Bad Muska sehr überschaubar sind.
00:01:54: Also sollte man sich auch im Vorfeld Gedanken darüber machen, ja wir sind schon ein Stück weit abgehangen.
00:02:00: Das muss man ganz klar und deutlich sagen.
00:02:03: Es ist die Meinung vieler Bürger auch.
00:02:06: aber wir haben uns mit dieser Situation arrangiert.
00:02:09: Wir müssen uns damit arrangieren weil ich möchte mal sagen vermutlich in den nächsten Jahrzehnten und da komme ich nochmal auf den Punkt keinen Autobahnanschluss bekommen werde, dann gucke ich immer in die nette Runde.
00:02:24: Ich sehe hier ein Ehemalien-Stadtrat, den frage ich immer wieder aus beruflichen Gründen wann er mir denn endlich mal sagen könne, wann wir die Ausfahrtsnummer bekommen.
00:02:35: aber er hat mich gerade im Vorgespräch erzählt das wird in den nächsten Jahrzehnten wahrscheinlich nicht passieren.
00:02:40: ja und ich vermute auch ganz stark klar haben wir auch einen hübschen Mahnruf Das ist aber die Muskoa-Walteisenbahn.
00:02:51: Ja, aber leider ist dann auch die Verbindung zu direkten Bahnen sehr schwierig.
00:02:56: Es ist ja eine historische Bahn und in der touristischen
00:02:59: Bahn.
00:03:01: Ja gefühlt von abgehängt sein ist berechtigt.
00:03:04: Herr Krause was läuft da schief?
00:03:08: Ich bin ja aufgrund meiner Anstellung in der IHK als Optimist eingestellt worden und als jemand, der in die Zukunft blickt.
00:03:27: am Schienenausbau in der Region versuchen, Politik zu überzeugen und die Mittel entsprechend zur Verfügung zu stellen.
00:03:34: Herzlich willkommen den beiden ehemaligen Bundestagsabgeordneten!
00:03:37: Die Kämpfer für die Region war, dass es besser wird.
00:03:41: Wir wissen, dass ein Straßenausbaue eine neue Ortsumfahrung kommt.
00:03:44: Dauert fünfzehn teilweise zwanzig Jahre.
00:03:47: Bei der Eisenbahn dauerts noch länger.
00:03:48: aber es gibt eine gute Nachricht.
00:03:50: ich durfte heute Autobahnauffahrt eröffnen.
00:03:55: Heute ist Kottbus die dritte Autobahnauffahrt bekommen, Kottbuss Ost wird entscheidend, wenn nun endlich noch der dritte Teil abschnittet.
00:04:06: Der fehlt auch.
00:04:08: geplant und gebaut ist dazu beitragen, dass das Industriegebiet, das sechste sprandenburgische in schwarze Pumpe mit aktuell sogar zwei Tausend Lkw pro Tag Capeine Irgendwann dann auch ohne Galienchen, ohne Großosnich die Menschen mit Lärm zu verlermen.
00:04:24: Auch auf die Autobahnen kommen.
00:04:26: Teilabschnitt eins ist, wo zwölf eröffnet.
00:04:28: Heute Teilabschnitte zwei neue Autobahnauffahrt.
00:04:32: Drei fehlt noch.
00:04:34: im Idealfall wenn wir Nummer drei in zwölfe Jahren fertig haben.
00:04:38: Dann ist nämlich das Geld des Strukturwandels was das bezahlen soll am Ende auf dem Weg zurück zum Bund.
00:04:44: also dass es unser Ansporn.
00:04:46: Ja, es dauert viel zu lange.
00:04:48: Es könnte schneller gehen aber wir haben eine große Allianz in der Lausitz gefunden die gemeinsam mit einer Stimme dafür werben Infrastruktur als Grundvoraussetzung des Strukturbandels hier wirklich zu schaffen.
00:05:00: Wir brauchen die Straßen und Schienen Die Wirtschaft braucht diese entsprechenden Entwicklungen damit diese Zukunft für die Region erhalten bleibt.
00:05:13: Das sind zwei wunderschöne Vororte von Cottbus.
00:05:17: Wir haben es gehört, hat jetzt drei Autobahnauffahrten.
00:05:19: Das sind nur zwei weniger als Leipzig hat.
00:05:22: also man steigt auch wunderbar herbert.
00:05:25: ja also wir haben schon gehört so zwanzig Jahre dauert das bis eine Straße die man irgendwann mal für nötig hielt dann wirklich auch da ist.
00:05:32: wie viele Straßen haben sie denn gerade in der Pipeline?
00:05:36: Eine und das ist eine ganz wichtige Achse, die Bundesstraße onehundertneunundsechzig.
00:05:41: Das ist sozusagen die Verbindung vom Süden aus unserem Landkreis, also Landkreisoberst privat Lausitz in Richtung Cottbus wieder einmündet und es für uns ein Stück weit auch die Lebensader in der Region.
00:05:53: Und das passt wirklich ganz gut, weil ich eben gerade bei einer Bürgerinitiative war.
00:05:57: Die sich mit der Frage welche Ortsumfahrungen wir denn praktisch im Streckenverlauf der B hundertneuneunund sechzig jetzt demnächst noch Bauen und da habe ich heute auch das Wort abgehangen gehört.
00:06:08: Ich fand es aber sehr spannend, dass tatsächlich Vertreterinnen und Vertretern dieser Bürgerinitiative ein Stück weit Angst haben vor Ortsumfahrungen die wir jetzt gerade angehen wollen wo wir in den Planungen fortgeschritten sind und letztendlich ja die Idee haben, dass wir also den Schwerlastverkehr aus den Ortschaften rausholen und entweder links oder rechts vorbei führen.
00:06:26: Das ist ja meistens so die Gretchenfrage.
00:06:28: Und in diesem Moment haben Bürgerinnen und Bürger gesagt ich fühle mich dann aber abgehangt in meinem Ort.
00:06:32: Also das die wir haben, wenn man über Infrastruktur sprechen und wie sie genutzt wird.
00:06:39: Ansonsten hatte ich mir heute auch gedacht als ich unterwegs war Wir werden bestimmt ganz verschiedene Sichtweisen haben zur Frage Wie gut die Infrastruktur ist?
00:06:46: Und Ich bin dann mal geistig meinen Landkreis noch einmal durchgegangen und kann sagen also ich fühle mich eigentlich infrastrukturell ganz gut angebunden.
00:06:53: Ich weiß nicht ob jetzt wirklich alle den Landkreisen obersprayweit Lausitz vor Augen haben.
00:06:58: Wir sind streng genommen entlang der Autobahn A-III gebaut.
00:07:02: Also die Autobahn kreuzt uns einmal von Nord nach Süd.
00:07:05: Wir haben zweiten die Autobahn-Fünfzehn, also Cottbus dann Richtung Berlin praktisch von Ost nach West und wir haben mehrere Bundesstraßen plus einige doch überregional bedeutende Eisenbahnverbindungen auch.
00:07:16: Also von daher im Großen und Ganzen wenn man das jetzt mal so als Maßstab sieht glaube ich schon dass für infrastrukturell inzwischen das war nicht immer so aber inzwischen doch ein recht gut ausgebauten Standard haben.
00:07:28: Aber man muss dann wirklich wieder zum Kleinen kommen.
00:07:30: Die Sichtweise eines Einwohners entlang der Trassen ist sehr sehr unterschiedlich.
00:07:35: Das ist interessant, ich kenne das auch!
00:07:37: Ich bin eine regelmäßige Nutzerin der Bundesstraße Hundertneunzeigzig.
00:07:40: Ich kenne diese Plakate auch so von wegen dass es unsere Lebensader bloß nicht wegleiten.
00:07:45: Ich kannte die Diskussion um Ortsumfahrungen ja noch ganz anders.
00:07:48: also es gab Zeiten da wollte man unbedingt einer haben.
00:07:50: was hat sich verändert und warum?
00:07:53: Es gibt sehr differenzierte Meinungen weil das war halt natürlich keine Mehrheitsmeinung dass wir sozusagen diese Orts Umfahrung aus dem Planungsstreichen müssen sondern es gab genau auch die Gegenteiligen Meinung Und da ist es wirklich immer sehr schwer abzuwägen.
00:08:05: Was ist denn der richtige Weg?
00:08:07: Zumal, wenn wir in diesem konkreten Fall genau bei der Bundesstraße jetzt ja seit zwei tausendundsechzehn mit diesen Ortsumfahrungen im Bundesverkehrswegeplan drin sind Wenn wir auch die Chance haben, mal auch mit Mitteln des Bundes diese Orts- umfahrung zu bauen und jetzt quasi eine Diskussion kommen wo noch einmal die Kretchenfrage gestellt wird.
00:08:26: Also das finde ich tatsächlich schwierig.
00:08:28: aber ich glaube kann ich aus dem Fazit berichten Wir haben uns heute so weit committed, dass auch die Beteiligten Bürgerinnen und Bürger diesen Prozess noch etwas mit unterstützen wollen.
00:08:41: Und wir vielmehr jetzt die Chance nutzen wollen bei den Konkreten!
00:08:44: Planungen.
00:08:45: Also wenn es um das Planfeststellungsverfahren geht, dann gemeinsam in unserem Fall mit dem Landesbetrieb Straßenwesen im Brandenburg die Feinjustierung zu machen?
00:08:53: Das sehe ich absolut als Chance.
00:08:54: Bundesverkehrswege planen ist eine Vokabel für Profis.
00:08:58: Für die dies nicht kennen, das ist die heilige Schrift der Verkehrsplanung.
00:09:02: was da drin ist von höchster Stelle abgesegnet und kommt irgendwann auch mal nach einer gewissen Staffelung.
00:09:09: Was nicht drin ist als schlechte Karten.
00:09:11: Herr Krause, Sie haben da auch Ihre Erfahrungen mit oder?
00:09:14: Vielleicht ein Satz noch vor B-Hundertneunzeigzig, auch wenn sie die Region nicht betrifft aber sie betrifgt die Wirtschaft der gesamten Regionen.
00:09:21: wir haben nämlich seit zweitausendundzwanzig genau auf dieser Bundesstraße auf dieser wichtigen Bundesstraß ein Lkw Durchfahrtsverbot.
00:09:28: Die Anwohner in den Orten haben geklagt es sind zu viele Lkws nachgewiesen worden Es war zu laut in und an den Häusern Und man hat quasi einen Durchfahrtverbot für LkW beschlossen.
00:09:38: Das saß das schlechthin für die Wirtschaft der Region, weil es müssen jetzt massiv Umwegverkehre gefahren werden.
00:09:46: Und jeder, der entsprechende Ansiedlung in einer BSF oder woanders entlang der Strecke plant und sie reden mit den Investoren und irgendwann kommen Sie auf dieses Argument dann sagen die Danke wir gucken mal wo anders Und das ist unsere Ansporne als Wirtschaft, diese Lkw-Sparung wieder aufzuheben.
00:10:02: Das wird nur gelingen wenn an jedem der zehn Orte von Cottbus bis nach Schwarzheide auch eine Ort zum Fahren kommt.
00:10:09: und da gibt es wie gesagt jetzt die Diskussion.
00:10:12: aber es gibt auch dazu Versicht denn neben dem Bundesverkehrswegeplan Danke an die Bundestagsabgeordneten, danke an die Lausitzrunde.
00:10:19: Danke an meinen Kollegen Frank Grossmann von der IHK Dresden hier in der ersten Reihe.
00:10:24: Wir sind seit zwei achtzehn mit zusätzlichem Geld in einer Region ausgestattet.
00:10:28: und gerade auch die Brandenburgische Lausit hat für den Straßenausbau exakt für diese zehn Ortsumfahrung nur für diese Zehenortsumfahrungen geldbereit gestellt.
00:10:37: Und es wird enorm viel Geld in den Schienenausbau fließen.
00:10:42: insgesamt über drei Milliarden Euro Insgesamt zehn Milliarden, elf Milliarden kommen für Sachsen und Brandenburg hier in die Region.
00:10:49: Für den Strukturwandel über drei Milliarden allein nur für den Schienenausbau ist ein Drittel des gesamten Topfes!
00:10:56: Und da hat glaube ich die Regierung in Sachsen aber auch in Brandenburger ganz klares Zukunftsferd beschrieben und gesagt wir wollen mehr Verkehrsanbindungen Wir wollen genau diese Ort-zu-Umfahrung Wir wollen die Strecke von Cottbus nach Görlitz.
00:11:13: was uns jetzt im Wege steht, sind die langen Planungshalten.
00:11:15: Und ich mache mir zunehmend Sorgen ob das alles unseren Bürger bis zum Jahr zwanzig achtund dreißig so lange ist das Geld da?
00:11:21: So lange gilt dieses Versprechen des Bundes und diese Gelder zur Verfügung zu stellen.
00:11:25: und weil das alles noch schaffen werden wir müssen schneller werden Wir müssen effektiver werden.
00:11:30: Eine persönliche Bemerkung, da passen uns gerade so eine Initiative von Herrn Reuch überhaupt nicht.
00:11:35: Weil sein Problem ist er hat ne neue Routenführung vorgeschlagen.
00:11:38: Die steht in keinem Bundesverkehrswegeplan.
00:11:41: wir haben kein Geld im Strukturwandel.
00:11:42: und jetzt sagt er zehn Jahre vor Ende des Geldes ich habe ne neue Idee Ehrlich gesagt, der Bund in Berlin wartet da nur drauf.
00:11:50: Der sagt auch kommt doch bitte als Region wieder wenn er wisst was er bauen wollt das no go was wir haben und deswegen distanzieren auch wir uns als Wirtschaft ganz klar von dieser neuen Straße.
00:12:01: lasst uns die sechs Jahre Planung die alle diese Ort zum fahren schon haben nicht wegschmeißen.
00:12:06: wir müssen da weitermachen Wir müssen endlich zum Ziel kommen weil der Bürger sie alle merken nur wenn Sie wirklich mit der Bahn fahren können oder auf der Straße fahren können Und in dem Sinne schneller werden, effektiver werden.
00:12:23: und bitte nicht neue Ideen.
00:12:25: Die sind Gift für den Strukturwandel!
00:12:36: auf der einen Seite rum leiten und dann doch auch auf den anderen, was da aufeinander prallt.
00:12:40: Auch bei diesem LKW-Durchverbot wie Storff sind doch unterschiedliche Bedürfnisse die man eben auch hat so in einer kleinen Kommune im Bezug auf Verkehr.
00:12:49: Die einen sagen ich will es hier ruhig haben Ich wohne hier Und die anderen sagen ja wir brauchen doch Wirtschaft.
00:12:54: Wie kriegen sie das unter einem Hut Herr Kral?
00:12:56: Denn das möchte ich nicht unerwähnt lassen Sie sind ja auch gerade im Wahlkampf nicht wahr?
00:13:01: Ja Lassen wir mal vielleicht jetzt ein Stück weit den Wahlkampf außen vor, aber nichtsdestotrotz ist es halt wirklich so.
00:13:09: Gerade bei mir in der Stadt ist diese unterschiedliche Meinung.
00:13:13: ich bin froh dass zurzeit gerade Bundesstraßen im Umland von Bad Musko saniert werden.
00:13:19: B-十fünfzig und Dauersperrung schon seit Wochen Ist natürlich extrem wenig Verkehr.
00:13:28: Teilweise hat der Landkreis Straßen als Vollsparung deklariert, anderthalb bis zwei Wochen mitten in der Stadt.
00:13:36: Es war
00:13:37: vollkommen ruhig für manche Bereiche der Stadt, da eine freut sich.
00:13:42: Der Andel sieht es sehr negativ gerade auch im Bezug auf die touristische Entwicklung.
00:13:46: Wir leben ja vom Tourismus hier in unserer Stadt.
00:13:50: Wir machen uns viele Jahre mit ein paar den Gedanken, wie gestalten wir Park und Stadt gemeinsam attraktiv um mehr Touristen herzuziehen.
00:13:59: Im Umkehrschluss kommt gerade niemand weil er eine ODC fahren muss sage ich jetzt mal so um hierher zu kommen.
00:14:07: Das ist natürlich
00:14:08: Gift
00:14:09: für den Tourismus.
00:14:10: das muss man ganz klar und deutlich sagen.
00:14:15: Wir brauchen die gut ausgebauten Straßen für die Wirtschaft.
00:14:20: Der Bereich Wirtschaft in der Stadt Bad Muskau ist sehr überschaubar, muss man auch ehrlicherweise so sagen.
00:14:28: aber es ist auch Gift wie es gerade läuft für unseren Tourismus, für Gewerbetreibenden und Gastronomen etc.
00:14:36: Es bricht eine Vielzahl an Besuchern weg.
00:14:40: das macht mir schon Bauchschmerzen.
00:14:43: also habe ich Eigentlich den Gedanken dann in eine andere Richtung, aber vielleicht kommen wir noch dazu.
00:14:49: Vielleicht kann ich das nochmal erläutern.
00:15:00: Hätten Sie das gern wieder, wenn es Ihnen jetzt jemand anbieten würde?
00:15:04: Oder sagen Sie nicht, dass man andere Zeiten jetzt promote was anderes.
00:15:07: Ja so gesehen wäre es natürlich eine tolle Sache dieser Anschluss wir haben in Bad Muska ja diesen alten Bahnhof noch der S-Fall mittlerweile auch veräußert und von einem Unternehmer schön gestaltet worden also nicht dem Verfall preist gegeben worden.
00:15:20: Das ist auch ne tolle sache.
00:15:23: Klar haben wir dann natürlich ins Mittelzentrum Weißwasser wo ihr dann doch ein direkter Anschloss Die Mainstrecke Görlitz-Berlin da ist, das wäre natürlich dann schon eine tolle Geschichte.
00:15:33: Aber ich bin Realist!
00:15:36: Ich glaube nicht dass das passieren wird.
00:15:38: Wer soll das bauen?
00:15:40: Nun ja wer soll es bauen?
00:15:41: aber es gibt ja auch Leute die jetzt sagen naja es gibt Gelegenheit Es gibt Strukturmittel und wir haben doch so viele schöne alte Schienenstränge noch rumliegen Und wir haben jetzt ein bedürfnis Verkehr also auch Güterverkehr auf die Schiene zur Verlage.
00:15:54: und da könnte man doch Herr Krause, wie weit sind denn solche Überlegungen und wie realistisch sind die?
00:15:59: Also grundsätzlich ist ja die Region mit einem riesengroßen Projekt im Strukturwandel mit aufgelistet.
00:16:06: Das was dem Ministerpräsidenten Sachsen auch sehr wichtig ist, Görlitz über Cottbus mit Berlin zu verbinden Zweigleisig, elektrifiziert.
00:16:14: Der Ministerpräsident spricht immer von der ICE-Strecke.
00:16:16: Das würde bedeuten, dass es bei KMH nur etwas für Insider ist.
00:16:20: Wir sagen eine IC-Sstrecke.
00:16:21: Hundertsechzig Kmah reicht völlig aus.
00:16:24: Etwas bescheidener?
00:16:25: Genau!
00:16:25: Etwas Bescheidender halbiert aber gleich mal die Baukosten.
00:16:29: Das ist enorm was man da bauen müsste wenn man eine ICE Strecke nach Görlitz hätte.
00:16:33: Wichtig ist die Region überregional einzubinden, um die Touristen in Berlin anzuschließen.
00:16:38: Aber auch gerade den Markt direkt vor ihrer Haustür, der jetzt nur mit der Straße und dem Auto erreichbar ist nach Polen.
00:16:44: Denn Deutschland und Polen haben aktuell nur zwei elektrifizierte Bahnübergänge.
00:16:50: Einer ist in Frankfurt oder?
00:16:51: Und einer ist bei Ihnen hier unten in Horker.
00:16:53: Da fahren aber nur Güterzüge aktuell außer ab- und zumal über Weißwasser.
00:16:57: dann der Zug nach Leipzig.
00:16:59: Der Breslau dann zweimal am Tag direkt verbindet.
00:17:02: das große Projekt Görlitz-Kotbus ist das teuerste, es ist das umfangreichste und leider gerade im Sächsischen Verkehrsministerium in der Diskussion.
00:17:15: Die Deutsche Bahn hat vor zwei Monaten dem Freistaat das Konzept vorgelegt, diese Strecke nicht zweigleißig auszubauen wie wir es fordern sondern nur eingleißigt.
00:17:24: Da müssen wir sagen, da sind wir brandgemarkt in Brandenburg, Leiterfahren.
00:17:29: Es war mein Einstieg vor den Führungsschritten von fünfundzwanzig Jahren unsere Streckel Kottbuss Lübenau Wo ich kurz vor dem Rauschmiss in der IHK stand, zwar mein zweiter Arbeitstag, wo ich mich mit dem Verkehrsminister Herrn Schumanski angelegt habe.
00:17:41: Er meinte nämlich eingleistigt, Kottbus-Lübbenau reicht.
00:17:44: Genau das hat die Deutsche Bahn jetzt im Freistaat auch erzählt.
00:17:47: und eingleisigt zwischen Görlitz und Kott Bus reicht.
00:17:50: Wir sagen Nein!
00:17:52: Bitte deutsche Bahn, bitte freistaat, lernt aus den Fehlern, die andere haben – wir erleben leidvoll – Jetzt, Ende diesem Jahr bauen wir Kotbuss-Lübenau zweigleißig aus das zwanzig Jahre nachdem wir damals den Fehler gemacht haben.
00:18:05: Das
00:18:05: ist Perspektive.
00:18:06: Das kann auch ein Stück gut für Bad Musko sein.
00:18:11: Aber wir müssen erst einmal in den Hauptmagistralen denken und diese Baustelle bis zum Beispiel im Jahr die Art der Schätzung von zweizig vierzig aus, dass diese Strecke frühestens dann fertig sein wird.
00:18:22: Und sie wird über fünf Milliarden Euro kosten.
00:18:25: In dem Sinne schien es die Grundlage Güterverkehr, Personenverkehr und wir müssen zunehmend internationaler denken.
00:18:31: Auch im Tourismusverkehr wird Herr Kral bestätigen.
00:18:34: viele Gäste kommen zunehnend aus Polen die sich diese schöne Region und auch die Schlösser an Cottbus und hier in Bad Musko angucken.
00:18:41: Ja Herr Kraal Sie sind ja hier in bad musko sozusagen im Einzugsgebiet von zwei großen Bahnstrecken.
00:18:47: wenn jetzt die Wahl hätten also wir merken ihr schon langsam ja so die alle zu finanzieren das wird gerade ein bisschen schwierig.
00:18:54: Also nicht nur Berlin, Cottbus, Görlitz sondern auch Dresden, Görls.
00:19:00: Wenn Sie jetzt die Wahl hätten suchen sich eine aus welches wichtiger?
00:19:03: Wichtiger ist in meinen Augen auf jeden Fall die Bahnschrecke.
00:19:06: Görlits Kotbus, das Richtung Berlin ist ganz klar in meinen Augen wichtiger.
00:19:13: Wobei auch die Gewichtung Görlitz Dresden ja auch nicht ganz ohne ist.
00:19:17: Ich könnte es persönlich viel besser nutzen um eventuell dann doch mal die Staatskanzlei oder sonstiges nicht immer nur mit dem Auto fahren zu müssen.
00:19:26: Muss man ja ab und zu hin?
00:19:28: Ja, hin und wieder ist das der Fall oder auch mal so andere Besucher aber ich bin da Realist.
00:19:35: Das wird noch Jahre dauern.
00:19:38: Ich habe mir aber seit Jahren schon darüber Gedanken gemacht, wie geht es eventuell anders?
00:19:42: Wie bekomme ich den Batmuskoer Bürger schneller nach Cottbus?
00:19:46: oder wie komme ich dem Batmuskaer Bürger schneller nach Görlitz um halt dann weiter in Richtung West- oder Ost zu fahren mit der Bahn.
00:19:55: Und dann darf ich sagen hatte ich das große Glück oder die Stadt das große Glück im Jahr zwei tausend zwanzig mal ein Haltestellenschild aufbauen zu dürfen.
00:20:05: von Flixbus.
00:20:08: Wir hatten eine Busstrecke aufgemacht,
00:20:12: von
00:20:12: Berlin über Levenau über Cottbos überall die Bahnhöfe angefahren.
00:20:19: Stopp in Bad Moskau weiter nach Görlitz bis Karpatsch und ich habe am gestern Tag noch ein Telefonat mit der Firma geführt ob denn diese Buslinie wieder aufgenommen wird im künftigen Flamplan Sie ist mich leider im Jahr, hat Akta gelegt worden als die Corona-Pandemie kam.
00:20:40: Wir hatten schon fünf oder sechs Mal durchgerollte der Bus.
00:20:45: Alle waren happy in der Stadt weil ich den Rand Berliner bekomme relativ zügig hierher.
00:20:53: Das war eine tolle Geschichte für uns für die Touristen gewesen.
00:20:57: Und dann ist die ganze Geschichte ja durch Corona leider Gottes eingeschlafen.
00:21:01: und ich bin da schon seit Jahren immer wieder dran, zu bitten und zu wetteln.
00:21:05: Und im Zuge dessen habe ich mir gestern vielleicht nimmst du doch mal das Telefon?
00:21:08: Und ruf es noch einmal an!
00:21:10: Was hat man Ihnen denn gesagt?
00:21:12: Naja...
00:21:13: Man wird das in der Planung berücksichtigen.
00:21:16: Nun wissen wir alle was Berücksichtigend heißt.
00:21:19: Das ist ja immer ein Stück weit auch abhängig von den Zahlen, die transportiert werden, von dem Interesse.
00:21:25: Aber das wäre für mich, ich sag's mal so wie es ist in die Runde Wien-Sexer im Lotto.
00:21:31: Der Flixbus?
00:21:33: Das ist die tolle Alternative weil die Tabortskinder jahrelange Planung.
00:21:37: Er kann morgens fahren ne?
00:21:38: Ja!
00:21:40: Ich bin sehr zügig in Görlitz.
00:21:45: Kann dort in die Bahn steigen der hält Görliz am Bahnhof an In Cottbus am Bahnhof Berlin Schönefeld Berlin City überall, das werden.
00:21:58: Entschuldigung über den sechseren Lotto.
00:22:00: Das ist ein
00:22:01: tolles Beispiel vielleicht für das Argument zu sagen wir brauchen wirklich sehr individuelle Angebote für den Transport von unseren Einwohnern und unseren Fachkräften.
00:22:10: immer gucken wem braucht man da so?
00:22:12: Wir waren ja erst bei den großen Achsen sowohl im Straßenverkehrsbereich als auch im Schienenbereich.
00:22:18: ich glaube da muss die Basisinfrastruktur stehen dann müssen wir gut von A nach B kommen.
00:22:23: Ich glaube, wir jetzt Lausitz können uns da und müssen uns da ja schon als er dann doch ländlich geprägten Raum fühlen.
00:22:29: Und da sicherlich in die großen Zentren denken.
00:22:31: also aus meiner Sicht wäre es dann eben tatsächlich Richtung Berlin Richtung Cottbus Richtung Gördels runter und Dresden so vielleicht in diesem Vier-Eck wenn man so will.
00:22:38: Also dass da die große Infrastruktur steht und das wir aber noch tatsächlich viel intensiver über die individuellen weiteren Anreisemöglichkeiten sprechen müssen.
00:22:48: Sie hatten erst mal den Tourismus angesprochen.
00:22:50: Das ist ja nun auch in unserer Region im Landkreis und das noch Länder im Lause-Zaseenland übergreifen.
00:22:56: ein großes Thema.
00:22:57: Wir hatten es erst schon mal, die Überleiter sind eröffnet worden.
00:23:01: wir haben also auch große Hoffnungen dass wir tatsächlich die Zahl der Touristen, die ja irgendwie zu uns kommen sollen noch deutlich nach oben entwickeln können.
00:23:09: im fünfundzwanzig waren es allein acht hundert tausend.
00:23:12: übernachtung in beiden gebieten sozusagen des lautes zersähen landes ja da fällt direkt gleich was runter und wir haben ja wir haben hier die zielstellung nicht ganz unambitioniert das innerhalb weniger jahre noch zu verdoppeln.
00:23:25: Und da müssen wir natürlich dann auch unseren Gästen.
00:23:27: Ich bin jetzt wirklich von der Wirtschaft ein bisschen weg, vielleicht ja von der Tourismuswirtschaft unterwegs.
00:23:31: Auch Möglichkeiten bieten.
00:23:32: wie könnte denn zu uns kommen und das sind zum Beispiel solche Ideen Wie kann man denn vielleicht auch individuell mal mit einem Bus anreisen?
00:23:38: Mit einer Linie die wir heute noch gar nicht kennen oder noch gar Nicht definieren können Stichwort Seenlandbahn kann das vielleicht mal wieder ein Thema werden, sozusagen aus dem Drehs nach Raum auch in Seenlands zu kommen.
00:23:48: Also darüber müssen wir auf jeden Fall sprechen und ich denke schon wenn man da irgendwie alle auch an einem Strang ziehen, dann kann man auch gute Lösungen finden.
00:23:55: Neunzig Prozent der Menschen in der Oberlausitz haben, der Haushalt in der Oberlausitz hat letztendlich eine Umfrage des regionalen Zweckverbands Nahverkehr ergeben.
00:24:08: Ziemlich viel, ich vermute mal ein Oberspray weitlauset wird es nicht viel anders sein.
00:24:13: Herr Erbert wie macht man denn eine Nahverkehrsplanung mit solchen?
00:24:17: Zahlen, die ja wahrscheinlich dann auch tendenziell nicht abnehmen werden.
00:24:20: Aber trotzdem müssen sie ja irgendwie Busse auf die Straße bringen zu richtigen Zeiten?
00:24:25: Naja man muss das zumindest berücksichtigen und ich wurde sogar mal vermuten dass auch der Trend zum Zweitauto in vielen Familien auch schon längst eingesetzt hat an der Stelle.
00:24:33: Und das ist das was ich erst ja schon gesagt habe wir müssen uns als Region schon selbst richtig einschätzen glaube ich.
00:24:40: also es wird in vielen Fällen ohne PKW nicht gehen.
00:24:43: Da bin ich der festen Überzeugung.
00:24:44: Aber auf der anderen Seite ist es natürlich so, das betrifft im Wesentlichen ja dann die Landkreise, die sozusagen einen Nahverkehrsplan regelmäßig aufstellen und den auch mit Leben füllen müssen.
00:24:54: Und wir haben ganz oft die Diskussion dazu Wir haben immer das Hände-Eierprinzip da kommen wir irgendwie nicht raus.
00:25:00: Was ist im Nahverkehr los?
00:25:02: nach unseren Erhebungen, die wir also regelmäßig durchführen?
00:25:05: Das ist bei uns im Landkreis so Schülerverkehr neunzig Prozent des ÖPNV Und die übrigen zehn Prozent fokussieren sich dann doch eher auf die etwas größeren Städte und die Linien, die dann also klassisch sozusagen über Dörfer klappern.
00:25:18: Da ist relativ wenig los.
00:25:20: Das ist genau das Thema wo man sich dann auch gut immer überlegen muss als Landkreis was kannst du dir leisten?
00:25:26: Was willst Du dir leisten im ÖPNV?
00:25:29: aber ich glaube schon dass da eine Grundstruktur nicht gehen wir davon aus, auch hier in der Region gegeben ist und mir fehlt da manchmal noch so der Ansatz.
00:25:36: Wie können wir tatsächlich noch mehr Leute dazu bewegen eben den ÖPNV zu nutzen?
00:25:41: Wir haben wirklich an vielen Stellen das Anschlussthema.
00:25:43: Das hat also nicht nur mit dem Bahnöfen zu tun, manchmal ist der nächste Bus dann schon weg.
00:25:46: Also das passt nicht immer eins zu eins aber ich glaube eine Grundstruktur ist schon da die spannende Frage Wie kann es uns gedinglich stellen, das wirklich mal ganz offen?
00:25:55: Noch mehr Leute in Richtung ÖPNV zu bewegen.
00:25:58: Weil das sind fast nur die Schüler.
00:26:00: Nun hat hier vor kurzem ihr Kollege im Kreis Bautzen der Herr Witscher da eine Ablegung abgetroffen.
00:26:07: Eine halbes Jahr längere Betreibung der Geburtsstationen im Krankenhaus Kamens und dafür weniger Busse im Sommer, die Kinder an dem Badesee fahren.
00:26:15: Hätten Sie so auch entschieden ist das ein verkraftbares Opfer
00:26:19: Spannende Geschichte.
00:26:21: Man wegt dann immer so ein bisschen ab, was man machen kann.
00:26:25: aber ich glaube die Entscheidung hätte ich vielleicht auch so getragen an der Stelle, bloß man darf natürlich nicht das eine gegen andere ausspielen.
00:26:31: da muss man ein bisschen aufpassen.
00:26:33: ja wir haben natürlich im Moment die Zwinge in den Landkreisen auch in vielen Kommunen dass es einfach gerade schwierig ist im finanziellen Kontext und müssen da vielmehr sogar aufpassen, dass wir dem Bestandsschutz hinbekommen.
00:26:44: bei den Angeboten die wir also als Kommunen auch aufrecht erhalten Und das spielen uns natürlich gerade A, die Finanzen nicht in die Karten.
00:26:50: B auch die demografische Entwicklung, wenn wir mal das Thema Gebotenstation nehmen ist im Moment sehr schwierig.
00:26:56: aber das ist eine
00:26:57: spannende.
00:26:58: Das führt uns zu einer anderen schönen Fachvokabeln nämlich Planungsbeschleunigung wird ja immer geistert immer mal so ein bisschen rum gerade wenn es jetzt darum geht wie Sie schon sagten Herr Krause dass war ja irgendwie auch bis zwanzig acht und dreißig fertig werden müssen mit all dem was wir da so vorhaben weil danach ist das Geld weg.
00:27:17: Wie kann man solche Prozesse entschlacken?
00:27:19: Wir können jetzt mal ein bisschen Wunsch träumen, wie wir hier sitzen.
00:27:22: Wir haben es ja bei der Strecke Bahnstrecke Cottbus-Luminau erlebt, die ist exakt vor zehn Jahren begonnen worden zu planen.
00:27:29: Zehn Jahre ist echt schnell für die Bahnstärke!
00:27:32: Warum war das so schnell?
00:27:33: Weil der Ministerpräsident in Brandenburg eine Taskforce gebildet hat.
00:27:37: Die hat alle halbe Jahre die Plane antreten lassen.
00:27:40: Das Eisenbahnbundesamt, alle Akteure, die in irgendein Form etwas dazu
00:27:44: haben.
00:27:45: Es war politisch ähnlich wie bei der Tesla-Ansiedlung, die auch in Tesla Geschwindigkeit ging.
00:27:50: Es ist politisch gewollt.
00:27:51: Leider haben wir das im Wetter bei der A四, wo ja noch nicht einmal Herr Übert Kafrese es im Bundesverkehrswegeplan steht und auch im Strukturwandel kein Geld gibt.
00:28:01: Zum Glück haben wir jetzt bei der Eisenbahnenverbindung Dresden-Görlitz erreichen können, dass es eine neue Nutzenkostenberechnung gibt.
00:28:09: Die letzte lag leider knapp unter Eins und unter Eins heißt der Bund gibt kein Geld.
00:28:14: Es wird nicht geplant.
00:28:16: Jetzt versucht man mit den großen Schippansiedlungen in Dresde noch mehr Gäste aus der Region in diese Züge zu holen, die in Dresten arbeiten sollen, die trotzdem ihr Haus auf dem Land behalten und hoffen dann in einem oder zwei Jahren neuen Nutzengustenverhältnissen übereinzuhaben mit dem Bund wieder in Verhandlung zu treten, das Geld zu besorgen.
00:28:35: Erst wenn eine Geldzusage da ist darf angefangen werden zu planen also im Idealfall A four fünfzehn Jahre.
00:28:43: was erzählen Sie jetzt Ihren Kindern die in Dresden sind?
00:28:45: Die vielleicht das Haus zu Hause übernehmen?
00:28:47: sollen sie gleich in Dresten bleiben Oder sollen sie doch wieder zurückkommen, weil in fünfzehn Jahren die Autobahnen vielleicht fertig ist und sich schnell früh zur Arbeit kommen?
00:28:54: Ja,
00:28:55: herausfordernd.
00:28:57: Aktuell hoffe ich, dass er bald achten wird.
00:29:01: Ich habe das Glück, dass nur noch wenige Wochen dahin sind.
00:29:04: aber ja es ist natürlich... Es ist unfassbar schwierig, den Leuten zu vermitteln, dass wir in diesem Land so lange brauchen um diese Dinge zu planen.
00:29:18: Ich will mal ein Beispiel, denn wie schwierig das auch für den Batmuskau würde.
00:29:24: Wenn er von A nach B möchte... ich habe eine Kollegin die mehrere Monate jetzt zu einer Weiterbildung nach
00:29:30: Bautzen,
00:29:31: von Batmusko nach Baudzen muss.
00:29:35: Die braucht über zwei Stunden wenn sie den öffentlichen Personennahverkehr nutzt.
00:29:40: Sie müsste von BatMuskau nach Weißwasser fahren, von Weißwasser entweder nach Görlitz und dann von Görliz mit der Bahn nach Mautzen.
00:29:50: Das ist ein Wahnsinn!
00:29:51: Was glauben Sie was die zu mir sagt?
00:29:53: Ich nehme das Auto und fahre eine dreiviertel Stunde bin ich da.
00:29:56: Ich kann mein Leben gar nicht anders planen.
00:29:58: es ist vergebene Lebenszeit die ich im Zug sitze so schön wie es ist.
00:30:03: sie sagt dass er entspannt aber Ich weiß nicht, wann er kommt dazu.
00:30:08: Ich habe schon so oft ganz viele die in Bad Muska wohnen und in Görlitz arbeiten, die sagen ich stehe im Weißhaus am Bahnhof und dazu kommt nicht fest aus.
00:30:19: aber das ist ja auch so ein Fakt.
00:30:20: wir können ja ganz viele Dinge planen aber wir sollten auch mal schauen wo kommt denn der Busfahrer her?
00:30:26: Ist er dennoch da?
00:30:27: Wo kommt dann der Lokführer her ?
00:30:29: Ist er denn noch da?
00:30:30: Auch die Leute werden immer älter Und es fehlt halt einfach an Jugend, die solche wichtigen Berufe ausüben wollen.
00:30:40: und das ist das Problem.
00:30:41: Wir können uns viele Gedanken darüber machen aber wenn der Zug auf und gleich steht weil kein Zugführer da ist dann haben wir ein weiteres Problem Genauso wie es den fehlenden Lkw-Fahrern.
00:30:54: Wir bauen die Straßen aus, aber es sind keine LkW-Fahre mehr da.
00:30:57: Wollt ihr niemanden mehr machen?
00:30:59: Wollts ein uninteressanter Beruf ist, weil er total überwacht wird.
00:31:03: und wir müssen uns noch mal ehrlichmachen?
00:31:06: Schauen wir uns doch mal hier in der Region an!
00:31:08: Was würde denn ohne polnische Spedition überhaupt noch
00:31:12: gehen?!
00:31:13: Das sind alles solche Dinge, die müssen auch weiter gedacht werden Und es macht ihm dann den ländlichen Raum immer unattraktiver.
00:31:21: Ich komme jetzt mal auf die Geschichte Dresden zurück, ich habe gerade das Beispiel meiner Tochter.
00:31:27: Sie hatte mich mal gefragt ob Mensch Papa von Watmusko ins Gymnasium nach Weißwasser?
00:31:33: Wie lange brauche ich denn da ungefähr?
00:31:35: Na ja, sage ich nach mindestens mit dem Bus früh eine halbe Stunde... Okay!
00:31:41: Ich bleibe entrissen.
00:31:43: Zwei Straßenbahnstationen.
00:31:44: Danke, dass war's.
00:31:45: Ich bekomme die Jugend nicht mehr hierher.
00:31:48: Sie haben einfach das Bedürfnis, so spüre ich das immer... Es ist so schön und so einfach in den großen Ballungszentren!
00:31:58: Und das ist der Nachteil für den ländlichen Raum und da müssen wir gemeinsam daran arbeiten diesen Nachteile einfach wegzubekommen.
00:32:05: Wir müssen uns irgendwie eine andere Art und Weise interessant machen
00:32:10: Von A nach B auf dem Land und sicher verbunden mit den Metropolen.
00:32:14: Wie funktioniert das am besten?
00:32:15: Was brauchen wir dafür, mehr Autos oder mehr Züge?
00:32:18: Das ist unser Thema beim vierzehnten Muskauer Salon Talk.
00:32:22: Es sprechen Jens Krause vom Wirtschaftsverkehrsnetzwerk Lausitz Alexander Erbert Landrat von Uberspraywald-Lausitz – jetzt habe ich mich versprochen, ich fange nochmal an Von A nach B auf dem Land sicher verbunden mit den Metropolen, wie funktioniert das und was brauchen wir?
00:32:38: Mehr Autos oder mehr Züge.
00:32:40: Darüber sprechen Jens Krause vom Wirtschaftsverkehrsnetzwerk Lausitz Alexander Erbert Landrat des Kreises Oberspraywald-Lausitz in Brandenburg Und Thomas Kahl Bürgermeister von Bad Muskao im schönen Ost Sachsen.
00:32:55: Ja, das Fachkräfteproblem jetzt Krause hat man ja bei IHK an allen Ecken und Enden.
00:33:02: Wir haben da ja große Pläne als Region, gerade so was in Wirtschaftsverkehr die Logistik betrifft.
00:33:07: Es gibt hier auch viele Unternehmen, die da tätig sind und welche Verkehrswege kann man denn überhaupt noch bespielen?
00:33:16: Also aus dem Infrastrukturthema heraus ist natürlich ganz klarer Fokus von uns.
00:33:20: Die Schiene wird künftig an Bedeutung gewinnen.
00:33:23: Deswegen hat zum Beispiel auch die BSF-Einstrukturwandelprojekt um den Gleisanschluss fürs Werk in der Wüst, in Schwarzheide dort zu erneuern mit einer komplett neuen Streckenführung.
00:33:34: Auch ans Hauptgleich nach Wolker hier in die Region anzubinden aber auch nach Westdeutschland um entsprechend die Güterverkehre für den Chemietransport eben auf der Schiene zu machen.
00:33:43: natürlich die meisten Verkehren gehen über die Straße weiterhin Ausländische Speditionen sind entsprechend ganz klar unterwegs.
00:33:52: Unsere regionalen Spediteure kämpfen ums Überleben, wir haben es nicht nur im privaten Bereich.
00:33:57: die hohen Dieselpreise schlagen massiv ins Kontor und jeder Transporteur ist bereit die den transportierenden Unternehmen auch zu erstatten und entsprechend durch Preis Gleitklauseln mitzugehen.
00:34:09: und das natürlich das Einfallstor gerade mit Dumpinglöhnen aus Ungarn, Tschechien und Polen entsprechend hier in der Region zu fahren.
00:34:17: gibt's zwar theoretischen Kaputageverbot, wo Dinge dann entsprechend nicht passieren dürften.
00:34:23: Aber wenn keiner da ist der so was kontrolliert fahren sie und übernachten jeden Sonntag auf den Autobahnradsstätten.
00:34:31: Das ist denke ich das was wir nicht haben wollen für die entsprechenden Personen aber eine persönliche Entscheidung diesen Job auch anzutreten.
00:34:38: es wären weniger die entsprechend sich diesem Job annehmen, wie als ERK bilden ja in dem Bereich auch aus.
00:34:44: Die sogenannten Berufskraftfahrer in Dresden aber auch im Cottbus – auch da wären es weniger weil das Image des Berufes immer schwieriger wird.
00:34:53: Zunehmens setzen aber die heimischen Unternehmen, die gut im Sattel sind auf junge Menschen, die sie nachziehen und ausbilden, die Sie mitnehmen in der Unternehmensgeschichte und diesen Beruf attraktiv gestalten.
00:35:05: Das kann man als Arbeitgeber durch attraktive Löhne, durch attaktive Schichtzeiten, durch Rampenzeiten die eingehalten werden.
00:35:11: All das wird entsprechend realisiert und dank unserer Gewerkschaftspartner wurde es auch regelmäßig überwacht.
00:35:17: Hallo Herr Süßmilch von der Revier-Wende sind wir entsprechender guter Dinge.
00:35:21: aber ja der Job ist schwer.
00:35:23: Es gibt aber riesige Bedarfe und wir kennen es aus der Schule.
00:35:28: Erstes Semester am Studium, Angebot und Nachfrage regeln den Preis.
00:35:32: Wenn es wenige Fahrer gibt, wird irgendwann der Preis steigen.
00:35:35: Das merken wir jetzt, wenn wir in den Laden einkaufen gehen.
00:35:38: Wir müssen mehr bezahlen.
00:35:39: Was schwierig ist sind zunehmend immer mehr staatliche Abgaben in Deutschland.
00:35:43: Eine Verdoppelung der Maut vor zwei Jahren hat massiv ins Kontor getroffen.
00:35:47: Natürlich müssen das die ausländischen Fahrer auch zahlen.
00:35:50: Aber auch das war ein riesen Riesennackenschlag für dieses Gewerbe.
00:35:53: Und wir haben alles im Einkaufswagen und an einer Kasse gemerkt.
00:35:57: Und Herr Peinem mit zwei tausend Lkws jeden Tag nach schwarzem Pumpe rein und raus.
00:36:02: Wir wissen, wenn wir die Kennzeichen uns angucken wo die alle herkommen kaum noch in Deutschland mit dabei und das ist besorgniserregend aber wir können es nicht ändern.
00:36:10: all die fahren auf unseren Straßen, all die fahren auf unser Schienen und deswegen sind wir auch bei Herrn Peine im Industriepark Schwarze Pumppe dabei den Gleiseinschluss zu reaktivieren damit ein Teil dieser vielen vielen Lkws aufs Gleis kommt.
00:36:23: weil für mich persönliches ist die Perspektive wenn wir beim Auto über Elektromobilität nachdenken, über Nachhaltigkeit in der Transportkette.
00:36:31: Die Automobilindustrie fordert es zunehmend von ihren Lieferanten, wer nicht nachhaltig den grünen Fußabdruck sicherstellt oder gehört auch der Transport mit der Schiene dazu.
00:36:41: Der kriegt den Auftrag nicht.
00:36:43: und ich glaube das wird in Zukunft noch mehr wesentlich mehr an Bedeutung gewinnen.
00:36:47: und das müssen wir heute vorbereiten weil die Lausitz hat durch die Strukturwandelmittel jetzt eine einmalige Chance.
00:36:53: Die wird in den nächsten hundert Jahren so nicht wiederkommen und diese Chance müssen wir nutzen, um für die Zukunft gewartmet zu sein.
00:36:59: Um Leute herzubekommen, um die Region attraktiv zu machen, um gut bezahlte Jobs hier zu haben, die es auch noch in der Zukunft gibt aber auch entsprechend die Verkehrswege so fit haben dass wir zusätzliche Ansiedlungen bekommen.
00:37:15: Kraftwerks- und Energiewirtschaft in zwölf Jahren so nicht mehr haben werden.
00:37:18: Sie hören es raus, Herr Krause ist in dem Bereich sehr engagiert.
00:37:21: Nun weiß ich, dass sie auch mal ein digitales Simulationstool aufgelegt haben um die Logistikbranche, die Lausitzer nach vorn zu bringen, auch bekannt dazu machen.
00:37:33: Sie haben es ja nicht ohne Grund im Berlin vorgestellt.
00:37:35: wie steht das denn darum?
00:37:36: Um diese digitalen Mittel um eine solche Branche zu mehr Aufträgen zu verhelfen?
00:37:43: Das Tool nannte sich und nennt sich weiterhin Distill, die Digitalisierung der Lausitz als Logistikregion.
00:37:50: Weil wenn man ein paar Kilometer südlich guckt auf die näher schlesische Magistrale, Horker, Schwarzeide, Ruhland, Falkenberg-Elster ist ja die Hauptmagistrale einer dieser zwei elektrifizierten Strecken fahren pro Jahr dreitausend Güterzüge drüber.
00:38:06: Dreitausende Züge hin und her – das Problem bei diesen Zügen halten sie hier nicht an!
00:38:10: Die fahren alle durch, weil der Hafen Duisburg Ziel dieser Züge aus Asien ist.
00:38:15: Aus Polen und aus Weißrussland ist.
00:38:18: Weil Duisbruck hat es geschafft sich als Hab zu vermarkten!
00:38:23: Die sind in den Karten aller asiatischen Produzenten drin.
00:38:27: Wenn ich nach Deutschland fahre, fahe ich nach Duisburg.
00:38:30: Die fahren ja alle durch und drei Tage später ist das gleiche gut was hier schon mal durchfuhren mit dem Lkw wieder bei uns weil wir es brauchen finde ich idiotisch.
00:38:37: warum lassen wir die Züge nicht in Schwarz-Heide halten im großen Hub?
00:38:41: Was ja auch perspektivisch geplant ist Schlagen um verpacken auf kleinere Elemente weil da werden Jobs geschaffen Da wären entsprechend die Möglichkeiten geschafft.
00:38:49: Und des TIL soll und hat auch in Teilen dazu beigetragen, uns überhaupt sichtbar zu machen.
00:38:55: In Asien, in Polen – weil wer die polnischen Logistikzentren kurz hinter der Grenze kennt wie groß die sind, wie überdimensional sie sind, wieviel waren da rein- und rausgehen?
00:39:05: Und da sage ich das können wir auch!
00:39:06: Wir sind infrastrukturell super ausgestattet, wir haben die Menschen, aber uns kennt plus keiner.
00:39:12: und da besser zu werden und sagen, hey die Jobs das was auch an Arbeit passieren kann passiert bei uns um hier Zukunft zu sichern.
00:39:20: Das ist unser Anspruch von Distill und natürlich haben wir noch einen langen Weg vor uns aber es war der erste Schritt um mit Mitteln des Bundesverkehrsministeriums auch mal Berlin mit Blicken auf uns zu ziehen was passiert hier in der Lausitz im Logistikbereich?
00:39:33: Aber auch international lausitzigbarer zu machen.
00:39:36: In Logistikkap in Schwarzeide Herr Erbazir wohn jetzt zufälligerweise unter Leuten, die dort wohnen und die dort ihren Vorgarten haben.
00:39:46: Dass man dermaßen sicherlich ein Hub heißt immer
00:39:49: auch dass man auch Verkehr hat.
00:39:51: Also der geneigte Schwarz-Heider-Felter nicht vom Stuhl weil wir haben ja tatsächlich mit dem BRS-FPFS Industriepark Glausitz ja eigentlich schon gelebte Tradition im Logistikbereich.
00:40:02: es gibt ja auch schon einen großen Umschlag auf dem Werksgelände selber Aber tatsächlich die Idee noch einen zweiten, dann nochmal organisatorisch anders angebunden habe auf einem ehemaligen Flugplatzgelände zu installieren.
00:40:14: Das ist so die grobe Idee dazu und sicherlich hat das Herr Krause als gesagt auch mit dem Ausbau der Schieneninfrastruktur zu tun.
00:40:21: also die ist nur bedingt leistungsfähig.
00:40:23: aber ich glaube die Vorarbeiten sind gerade im Drehkreuz Ruhland da schon ganz gut gelaufen.
00:40:27: Also da sind wir fähig auch ganz züge abzufertigen.
00:40:30: das wäre schon möglich.
00:40:32: Natürlich ist immer das Spannende, wenn es ein neues Gleis gibt was tatsächlich hinter einer Gartenspartel angehen würde.
00:40:37: Ich kenne das räumlich so ein bisschen.
00:40:39: da wurde vielleicht die Akzeptanz etwas geschmälert werden.
00:40:42: aber ich glaube dem Grunde nach Wenn wir erklären können Das ist eine Chance dass wir gerade im Logistikbereich dann irgendwie vielleicht auch in der auf der europäischen Karte dann doch mal auftauchen Dann wäre auch die akzeptanz dar schätzt sich schon sein.
00:40:56: Ich glaube für den Schwarzeider, ich durfte auch länger in der BASF arbeiten ist das Werk quasi gesetzt.
00:41:01: Das ist für die Menschen im Schwarzeide nicht mehr wegzudenken.
00:41:05: und die Menschen sind stolz wenn die Kinder auch in diesem Werk arbeiten.
00:41:08: und daran arbeiten sie insgesamt mit einer Weiterentwicklung.
00:41:12: Mit dem Werk gemeinsam, mit der Anbindung und deswegen glaube ich eine bürgerinitiative Außer beim Flugplatz vielleicht, da gibt es ein bisschen Ärger.
00:41:19: Aber zum Gleisanschluss wird's die nicht geben weil die Schwarz-Heider sagen wir sind stolz auf dieses Werk Wir sind froh dass die BRSF so aktiv arbeitet heute wieder mit der Investition von Zahnfeier Wasserstoffproduktionen in Schwarzheide ganz wichtig für den Standort und Es geht weiter und das sehen die Menschen und da sind sie glaube ich auch bei verkehrlichen Opfern, die sie vielleicht in Kleinteilen bringen müssen.
00:41:41: Etwas aufgeschlossener?
00:41:43: Ja ein Baustart von Sunfire hatten wir heute auch noch.
00:41:46: also die Lausitz präsentiert liefert jeden Tag.
00:41:50: Schöne Kooperation und Drehsner Unternehmen investiert in der Brandenburgischen Lausit.
00:41:54: Also besser geht es doch mit den Preußen und die Sachsen als ideale Zusammenarbeit.
00:41:59: Alles wunderbar
00:42:00: einvernehmlich so.
00:42:00: meine Damen und Herren jetzt würde ich mal sagen öffnen war das ganze doch gerne einmal für Ihre Fragen.
00:42:06: Ich kann mir vorstellen dass da eine oder andere von Ihnen gerne etwas sagen möchte zu diesem wichtigen Thema eigene Vorstellungen hat.
00:42:14: Was brauchen wir?
00:42:15: Welche Straße welche Straße nicht, welche Schiene brauchen wir?
00:42:18: und ich sehe hier den ersten Finger und da ist auch schon das Mikrofon.
00:42:21: bitteschön sind sie so lieb und sagen Sie Ihren Namen.
00:42:23: mein Name ist Dr.
00:42:24: Süßmilch.
00:42:24: Ich bin vom DGB Projekt Revierwende.
00:42:28: vielleicht einige in der Region.
00:42:30: Ein paar Anmerkungen.
00:42:33: Zu dem Thema Hundertsechzig, Hundertzwanzig ist mir eingefallen, dass wir vor Jahren mal mit der Deutschen Bahn debattiert haben um das Thema Strecke Girls Cottbus hundertsechszehundundzwanziger und da war die Aussage von dem Deutsche Bahnplaner kostet eine Milliarde mehr bringt ein Zeitvorteil von acht Minuten.
00:42:48: jetzt entscheide was du willst und da haben alle gesagt dann machen wir Hundertsächzig reicht für unsere Region aus.
00:42:53: also muss man da noch einmal so für den Hintergrund ist.
00:42:55: ich glaube das das
00:42:57: war vor
00:42:57: drei vier Jahren hat das mal inner gesagt.
00:43:00: Das andere,
00:43:03: es ist ja
00:43:03: das INFKG angesprochen worden mit den ganzen Infrastrukturmaßnahmen China Straße Ortsumfahrung was da alles drin steht.
00:43:09: Da steht unter anderem auch eine
00:43:10: interessante Sache drinnen.
00:43:11: ich beschäftigen
00:43:13: uns gerade damit bei der Revierwende.
00:43:16: die Strecke oder eine
00:43:17: Verbindung
00:43:17: zwischen A-IV und A-Fünfzehn.
00:43:20: Steht im IFKG drin ist natürlich hinten runtergefallen
00:43:23: aber ist natürlich ne tolle Idee gerade für diese Randregion
00:43:26: die in
00:43:27: Richtung Polen liegt
00:43:29: Horka, Nieski, Weißwasser, Boxberg, Muskau.
00:43:33: Wäre eine tolle
00:43:34: Idee zu malen wir ja in Boxberg einen Platz haben wo wir das Kraftwerk haben dass abgeschalten wird.
00:43:42: Achtunddreißig!
00:43:43: Wo wir industrielle
00:43:43: Voraussetzungen
00:43:44: haben
00:43:45: was auch die Landesregierung mittlerweile
00:43:48: ein bisschen entdeckt hat um das zu entwickeln und wo wir einfach
00:43:51: auch die Vorauswetzung schaffen müssen.
00:43:54: also aus der warte her muss man da über so eine Sache
00:43:57: noch mal nachdenken.
00:43:58: Die Anbindung
00:43:59: genau hier der Mitte, Weißwasser, Bad Muskau einmal von einer A-Fünfzehn, einmal vor einer A vier
00:44:03: ist natürlich nicht immer optimal.
00:44:05: Das war wahrscheinlich von einer Besser ausgebaut als von einer Fünftzehn aber das müssen wir auch mit im Blick haben.
00:44:12: Ja
00:44:15: vielen Dank!
00:44:16: Sie haben noch was
00:44:16: bitte?
00:44:16: Noch ein bisschen Werbung in eigener Sache.
00:44:19: Wir haben angesprochen die Jugend.
00:44:20: wie kriegen wir die Jugend her?
00:44:22: Wir machen als
00:44:23: Revier, wenn wir seit vier Jahren die Jugend umfragen.
00:44:25: Wir gehen auf die Ausbildungsmesse nach Cottbus und nach Löbau, holen uns dort mit zehn Fragen die Stimmung Meinung der Jugendlichen ab.
00:44:31: Haben wir jetzt sechsundzwanzig auch wieder gemacht?
00:44:32: Wir sind gerade an einer Auswertung, dauert noch drei, vier Wochen.
00:44:37: Und die Jugendlichen sagen, die Region ist attraktiv!
00:44:39: Ich bleibe gerne
00:44:40: hier in Mehrheit der Jugendliche
00:44:41: nicht alle
00:44:42: ich bleibe gern hier.
00:44:44: Ich möchte aber in diese ganze Veränderung, diesen Transformationsprozess mehr einbezogen
00:44:49: werden.
00:44:50: Ich würde mich auch einbringen wenn man mich anspricht und ich glaube da liegt ganz viel Potenzial was
00:44:57: wir momentan alle noch ein bisschen liegen lassen weil wir zu wenig auf die Menschen zugehen ihnen erklären was hier passiert
00:45:04: und mit ihnen in die Gespräche
00:45:05: kommen und das
00:45:06: glaube
00:45:06: ich ist ein ganz ganz wichtiger Punkt für die
00:45:08: Akzeptanz
00:45:09: dessen was wir hier tun oder die, die Fehlfarben wählen.
00:45:15: Sondern dann haben wir mehr Leute, die sagen Mensch, geile Regionen
00:45:18: ja ist ländlich
00:45:20: braucht zwanzig Minuten bis nach Weißwasser und trotzdem schön hier.
00:45:22: Ja vielen Dank Herr Süßmilch.
00:45:24: das INFKG für die dienst nicht kennen das Investitionsgesetz Kohleregionen Das ist ja auch so die andere heilige Schrift.
00:45:33: Auch wie ein guter Roman je öfter man es liest, desto mehr Neues findet man drin.
00:45:37: Von dieser Sache, die Sie jetzt erwähnt haben habe ich noch nichts gehört.
00:45:39: was halten wir denn davon Herr Krause?
00:45:41: Diese Verbindung zwischen den beiden Autobahnen?
00:45:43: Ich würde mal noch eine Rückfrage handeln.
00:45:45: Ihre interessantes Ergebnis Ihrer Umfragen der letzten Jahren war für mich nicht nur aus Jugendlichen einbezogen werden wollen, sondern Großteil hat noch gar keinen Bezug zum Strukturwandel.
00:45:55: Ich glaube sie stellen die Frage nennen einen Strukturwandel Projekt wo du einen Bezug hast oder so.
00:46:00: Können Sie dazu noch etwas sagen, weil das echt beeindruckend und gibt uns allen Hausaufgabe mit?
00:46:05: Mehr und positiv über das zu reden, was wir eigentlich im täglichen Job machen, aber viele da draußen gar nicht mitkriegen!
00:46:12: Was die Jugendumfrage betrifft sind zehn einfache
00:46:15: Fragen an Jugendlichen.
00:46:17: Bist du der Meinung, dass der Strukturwandel die Region nach vorne bringt?
00:46:20: Bist Du der Meinung ,dass es
00:46:21: gute Arbeitsplätze
00:46:21: gibt?
00:46:22: Würdest du dich engagieren?
00:46:23: Und so sind die Fragen
00:46:24: oft gebaut.
00:46:25: Der Tenor ist wirklich.
00:46:27: Die Jugendlichen sagen, schöne Regionen.
00:46:29: Ich bleibe hier.
00:46:30: Ich möchte mich engagieren aber spreche nicht an nehmt mich mit.
00:46:33: ich bin
00:46:33: bereit dazu die Region Mit voranzubringen
00:46:37: und mein eigenes Umfeld mit zu
00:46:38: gestalten.
00:46:41: Wir nehmen ganz leichte Nuancen war in den Ergebnissen dass sich da ganz leicht was verändert das sich die Gruppe der Skeptiker ein bisschen größer
00:46:50: wird je länger der Prozess dauert
00:46:52: dass die Brandenburger ein bisschen positiver sind als die Sachsen.
00:46:56: Und wenn wir Kottbus und sein Umland
00:46:57: entscheiden, dann sehen es die Kottbusser noch ein
00:46:59: bisschen besser als die in Spreneisen-
00:47:02: und Obersprayweit Lausitz.
00:47:03: also so differenzieren
00:47:04: wir das aus weil wir letztens beim OB in Kott Bus waren und ihm das vorgelegt haben.
00:47:09: Es ist grundsätzlich, die wollen.
00:47:11: Aber wir müssen einfach auf die zugehen und mit
00:47:13: den Reden und sagen hier pass auf das und das passiert hier.
00:47:16: Und das ist ja Ihre Zukunft!
00:47:17: Ja
00:47:18: auch die Jugendumfrage des DGB der Revierwende ist jetzt zur Lektüre empfohlen.
00:47:23: Herr Krahl, Verbindung zwischen A four und A fünfzehn?
00:47:27: Wollen wir das?
00:47:27: Brauchen wir es?
00:47:28: Was meinen Sie?
00:47:29: Lieber gestern als morgen.
00:47:32: Wir sind einige in der Runde, ich nehme nur mal das Thema B one hundred seventy-eight N Was eine Never-Ending-Story ist, jetzt habe ich das Glück, wenn wir nach Tschechland fahren und nach Prag nun endlich mal bis Zitter durchzukommen.
00:47:50: Aber es fehlt schlicht untergreifend.
00:47:52: Herr Baum, helfen Sie mir seit zwanzig Jahren der Anschluss an die A-Viert!
00:47:56: Es ist erschreckend.
00:47:58: Es ist schlicht untergreifend erschreckende und da will ich mir nicht ausmalen, wenn wir... Und das ist ja fast eine Autobahn ehemaliger Zustand.
00:48:05: Das muss man so sagen.
00:48:06: Man fährt ja wunderbar!
00:48:07: Man muss nicht unbedingt immer zwei Hundert fahren.
00:48:10: Es reichen auch die hundertreißig.
00:48:13: Es wäre eine tolle Verbindung auch den südlichen Landkreis wieder mit stärker ins Boot zu wollen.
00:48:18: Jetzt passiert es aktuell, wir sind immer noch ein Stück weit außen vor.
00:48:22: das wäre eine Tolle Geschichte wenn wir das verlängern könnten bis zur fünften.
00:48:27: aber ich glaube dass ist ein Wunschstraum.
00:48:30: wie auch immer warum auch immer und ich komme wieder zum Punkt Wir sind und bleiben in stückweit abgehangenen Regionen.
00:48:37: Herr Krause, Sie haben vorhin gesagt Brandenburg ist besser dran weil die hatten eine ehemalige Verkehrsministerin an Bord.
00:48:45: Wir haben hier heute auch einen ehemalsigen Verkehrs- minister an Borde.
00:48:48: auch noch was sagen möchte bitte schön.
00:48:50: Mikro?
00:48:53: Schönen guten Abend!
00:48:54: Gut dass die Diskussion heute stattfindet und wir wollen ja auch zielführend arbeiten.
00:48:58: ich glaube ganz wichtig ist das wir aus dieser heutigen Gesprächsrunde ein paar Prioritäten mitnehmen.
00:49:03: Da fange ich gleich damit an, Uli Fräs und ich waren maßgeblich mitbeteiligt am Struktursteigungsgesetz.
00:49:08: Und es hat nicht alles gefallen.
00:49:09: deshalb waren wir eigentlich im Abend vorher noch der Aufhörsen bestimmter Gegend im Bundestag als den aktuellen Entwicklungkram CDU-Lau aus Sachsen-Anhalt plötzlich ja mitstimmen wollten.
00:49:19: also ich meine jetzt keinen Wahlkampf wegen Sachseneinheit ganz im Gegenteil.
00:49:21: aber haben wir dann gesagt wir stimmen hierzu dass die einmalige Chance geben völlig recht nach Hause die Chance für die Lausitz mit diesem Geld etwas voranzubringen.
00:49:29: Jetzt komme ich zum entscheidenden Punkt.
00:49:30: das ist wo sich das Geld.
00:49:32: Also wir haben in der Vergangenheit oft versucht, auch ich damals als Verkehrsminister solche Strecken wie Görlitz-Kortbus Berlin oder Dresden-Görlitz nach vorne zu bringen.
00:49:42: Wir haben keine Bananenrepublik wo uns wird nach Nutzenkostenverhältnis orientiert gebaut.
00:49:46: das heißt auch wenn man bestimmte Parameter nicht erfüllen bekommt die Strecke nicht.
00:49:50: Wir stehen im bundesweiten Wettbewerb mit Regionen die viel dichter besiedelt sind.
00:49:54: Punkt
00:49:55: Die Strecke zwischen Dresden und Görlitz hat eine NKV von zero Komma sieben, ab eins ist es wirtschaftlich also viel die raus.
00:50:02: Noch schlimmer ist das bei der Streckel zwischen Cottbus und Görls, die hat null Komma vier als NKv fällt logischerweise raus.
00:50:08: Jetzt kommt der Punkt ohne dass in FKG hätten wir nirgends schon gab diese Streckey voranzubringen.
00:50:13: Das heißt mit dem NKG haben wir uns eindeutig bekannt für zusätzliche Maßnahmen.
00:50:18: Also das hieß deutlich die Unterscheidung zwischen dem was unhingemacht wird und dem was zusätzlich ist.
00:50:23: Ich sage das auch im guten Grund, wir haben mehrfach im Bundestag unilöntig erlebt dass Ministerien versucht haben Maßnahmen die ohnehin in Bundeshaushalt standen also uns zugestanden hätten als Maßnahmen des Strukturwander zu deklarieren.
00:50:35: Das heißt die Ministerien sparen dann natürlich Geld wenn das Geld aus dem Kohlegeld genommen werden kann als stattdessen im originellen Haushalt des Ministeriums.
00:50:43: Und da besteht die große Kruksgrande drin, dass man halt schon aufpassen muss was passiert.
00:50:47: Und jetzt komme ich zu B-hundert und siebzig, der vorletzte Bauabschnitt über den es auch schon ging.
00:50:51: Also das Verniederoderwitz bis nach Zittau wird mit siebenundfünfzig, vier Millionen aus dem Strukturstreckengesetz genommen.
00:50:59: Das heißt, dass wäre ohnehin eine Maßnahme, die uns ohnehin zugestanden hätte aber sie wird jetzt kompensiert aus Kohlegeldern.
00:51:04: Wenn wir dann doch überreden – und das ist für mich momentan so ein Deja vu oder das Gleiche – dass Cottbus gerade nicht gebaut werden kann
00:51:13: Nicht zweigleisig
00:51:14: werden?
00:51:14: Ja, sage ich ja.
00:51:15: Nichts zweiglesig geworden kann und man dann noch sich erinnert also nicht bis Michael Kretschmann mit seinem ICE hier, sondern das war eines der Leuchtturmprojekte.
00:51:23: Also was will man den Menschen in der Region erzählen dass der Strukturwandel nach der Kohle gelingen soll wenn dieses maßgebliche Projekt nicht durchgesetzt wird Und deshalb muss man aufs Geld-Tele-Shop passen.
00:51:33: Das wollte ich nur am Rande erwähnt haben.
00:51:36: Wir sind auch im Kontakt.
00:51:37: Ich habe mein Gesprächskreis Schiene gegründet, damit ich aus der Politik weg bin können dann Krause auch schon sehr, sehr lange gemacht und für die vorzügliche Arbeit ist das eine super Sache.
00:51:45: Wir sind auch dran gewesen, Güte auf die Schiene zu bekommen in Kodastorf.
00:51:47: Sie wissen davon, dass sie ja auch schon vorgetragen worden sind.
00:51:50: In Dresden wird jetzt sehr viel getan für die Strecke Dreschen-Görlitz damit die im Bundesverkehrsweg geplant aufrückt.
00:51:56: wir wissen noch nicht ob sie Nutzen kostenverhältnisse über eins kommt.
00:52:01: Dann erst ist es wirtschaftlich.
00:52:02: und da kommt der nächste Punkt, dann müssen wir das Geld besäulen.
00:52:05: Und der letzte Satz von mir Es ist immer wieder interessant die Berichte des Bundesrechnungshofes zu lesen Manchmal ein bisschen trocken und ich weiß als Minister im Bundesrechnungshof kann auch herrgern, aber da sind wirklich exakte Zahlen denn die können mal so tief eingeringen.
00:52:18: Und das größte Problem für mich gerade am Bundeshaushalt ist, dass aus dem Sondervermögen des Bundes diese wahnsinnig vielen hunderte Milliarden Euro Wir werden momentan für die Schiene nur Maßnahmen der Sanierung bezahlt.
00:52:34: Das heißt, Verbindung zwischen Berlin und Hamburg in tiefsten Westdeutschland kann nicht alles verstehen.
00:52:38: aus dem Sonderfamilien fließt kein Euro an den Neubau.
00:52:41: Und im Neubauer ist es so dass mit den zwei Komma vier Milliarden jetzt zum Bundeshause drin stehen nur begonnene Maßnahmen fortgesetzt werden können.
00:52:47: Und das muss ich sagen, das ist nicht in Ordnung.
00:52:50: Ja, das war Thomas Jogh ehemaliger sächsischer Staatsminister für Wirtschaft Arbeit und Verkehr.
00:52:56: Danke schön.
00:52:57: Ich würde das mal zusammenfassen und an Sie geben, Herr Krause.
00:53:02: Das ist ja jetzt, Herr Jogh hat es gesagt beim Fernverkehr der für uns ein großes wichtiges Thema ist wenn wir so die ambitionierten Pläne dann doch mal vorantreiben wollen steht die Lausitz einfach in Konkurrenz mit anderen Regionen wo mehr Menschen leben und mehr Notwendigkeit besteht.
00:53:19: Nun sind Sie ja ein sehr eifriger Streiter für die Wirtschaftsbedürfnisse, auch der Lausitz.
00:53:25: Wenn sie damit nach Berlin gehen wie groß ist denn die Bereitschaft dort zuzuhören das zur Kenntnis zu nehmen?
00:53:31: Auch vor dem Hintergrund dass wir hier gerade in Steinwurf von Polen entfernt sitzen und in diese Richtung ja gerade auch... Ich glaube
00:53:40: Herr Fräser haben ja Ihre Bedeutung im Jahr zwei achtzehn in einer Kohlekommission schon deutlich gemacht.
00:53:46: Damals war die Zeit, um nach Berlin zu gehen und genau das zu erreichen, was wir damals erreicht haben.
00:53:51: Das waren elf Milliarden Euro für die Lausitz-Geräte bis zum Jahrobjahr im Jahrhundert.
00:53:55: Bis zum Jahrzehntag gab es bis zum Jahresjahr die Chance.
00:53:59: Die haben wir effektiv genutzt aus meiner Sicht.
00:54:01: Sie haben es beide auch beschrieben.
00:54:02: Mehr war aus den Verhandlungen damals finanziell nicht möglich.
00:54:05: Jetzt nach Berlin zur Laufung bringt nichts, weil wir müssen unsere Hausaufgaben vor Ort machen.
00:54:09: Wir müssen die Planung für die Schiene mit der Deutschen Bahn DB Infrago voranzubringen.
00:54:14: Wir müssen im Landesbetrieb Straßenwesen, Herrn Kleiner, der heute auch bei Ihnen dabei war, sagen wie kriegt er seine entsprechenden Maßnahmen ohne Klagen von Umweltverbänden wegen irgendwelchen Echsenkröten oder mittlerweile auch wegen dem Eisvogel, der entsprechend bei Planungen nicht berücksichtigt worden ist obwohl es ihn da noch nie gegeben hat?
00:54:30: Hat sogar der NABU dagegen geklagt, hat Recht bekommen vor Gericht.
00:54:36: Es ist Irrsinn, was im Augenblick in Deutschland da abläuft und dem müssen wir einen Halbgebieten.
00:54:40: Und nach Berlin laufen hilft jetzt Sondervermögen.
00:54:43: Sie haben es beschrieben, war eine Hoffnung von mir auch da Geld zu bekommen keine Chance.
00:54:47: ich sehe noch ne Chance aus dem Verteidigung Haushalt.
00:54:50: Wir sollten hier mal unsere Ostfront entsprechend im Blick halten die wir ja offiziell sind.
00:54:54: sorry für die direkte Bezeichnung aber Ja entsprechende Entwicklungen auf der Schiene Die man dann machen muss müssen über unsere Gleise laufen.
00:55:04: in wiefern da vielleicht der Verteilungshaushalt noch den ein oder anderen Euro bereithält, bleibt entsprechend zu erwägen.
00:55:11: Das ist die einzige Kampffront, die wir in Berlin noch haben.
00:55:16: Die Autobahnen oder auch die Gleise sind wesentlich dafür, ob wir diese Chance nutzen, um mehr Geld zu bekommen.
00:55:23: Ich weiß nicht, aber wir haben erst einmal genügend zu tun das, was wir jetzt schnell zu verplanen und auszubauen.
00:55:28: Ich würde gerne an unseren Gast ganz hinten – ich hatte nämlich die Ehre mit ihm heute herzulaufen -, Noch einmal das Wort geben.
00:55:34: Er kommt nämlich aus Polen und wir haben es ja vorhin schon angeschnitten, warum geht's in Polen so viel schneller?
00:55:40: Ein Bebauungsplan in Deutschland, schätzen Sie mal, dauert aktuell durchschnittlich sechs Jahre.
00:55:47: Polen kriegt es auch in sechsten aber in sechs Monaten.
00:55:50: Wir sehen die Straße, die im Augenblick in vielerlei Sicht in Poln gebaut worden sind.
00:55:55: Die vielen Schienen, Polen hatten Riesenschienenerneuungsprogramm gefahren.
00:56:00: Wie macht
00:56:01: man das so schnell in Polen?
00:56:02: Was machen wir in Deutschland falsch.
00:56:05: Wir sind doch eine EU, oder?
00:56:06: Wir sitzen doch unter einem Dach...
00:56:10: Das ist jetzt die letzte wichtige Frage heute!
00:56:13: Ja,
00:56:14: ich weiß es auch nicht.
00:56:15: vielleicht den Deutschen komplizieren zu sehr alles.
00:56:18: jedenfalls Das überrascht, was in Polen passiert.
00:56:22: Inzwischen ist wirklich... Ich habe jetzt gerade wir haben unterwegs gesprochen und mit dem Zug in Poln ist traumhaft!
00:56:31: Das geht schnell pünktlich
00:56:33: sauber
00:56:34: modern.
00:56:35: also muss ich sagen ich bin positiv überrasacht.
00:56:43: Und das geht nicht bis zur Grenze und dann plötzlich geht es nicht mehr, warum?
00:56:50: Das weiß ich auch nicht.
00:56:52: Ich denke die
00:56:52: Deutschen denken ein
00:56:54: bisschen so klischeemäßig vielleicht.
00:56:58: Das hat aber zu Bismarck schon nicht funktioniert.
00:57:01: Es funktioniert auch nicht mehr.
00:57:02: Aber irgendwie...
00:57:04: Ist das im Kopf geblieben?
00:57:05: Weiß ich nicht.
00:57:06: Aber Polen ist schon in vielerlei Sicht schneller, ne?
00:57:09: Ich bin immer begeistert von den Unternehmensansiedlungen.
00:57:12: Ich fahre auch sehr viele in Polen mit der Bahn.
00:57:15: Ich sehe die vielen neuen breiten Autobahn und wir planen – manchmal planen wir auch ohne zu bauen was doch sehr kuriös ist!
00:57:24: Die Autobahnen sind teilweise nicht so gebührenfrei aber ist immer noch alles so bezahlbar.
00:57:35: Also, geht schnell?
00:57:38: Geht perfekt!
00:57:40: Ja ein Lob und eine Huldigung an unsere hochgeschätzten polnischen Nachbarn.
00:57:45: Warum sie das so viel besser hinbekommen, das können wir heute leider nicht klären.
00:57:48: Das finden wir vielleicht in anderen Terminen.
00:57:51: ja die Echsenkröten- und Eisvögel sind leider heute nicht hier um sich zu verteidigen.
00:57:56: möchte dass vielleicht jemand übernehmen?
00:57:58: bitte schön Herr Panning.
00:58:04: Vielen, vielen Dank für die Diskussion.
00:58:06: Das waren spannende Informationen.
00:58:08: Vielen Dank Herr Jürg für die Hintergrundinformation aus Berlin.
00:58:11: Das finde ich spannend.
00:58:11: Vielen dank Herr Baum für den Tipp mit Lübe Nau.
00:58:14: Das wusste ich noch nicht.
00:58:16: Sehr gut!
00:58:18: Ganz zartem Gegenpunkt möchte ich vielleicht nochmal aufmachen indem dass die Entwicklung der Lause zum Monothausal zu betrachten und nur an einer Verkehrsentwicklung festzumachen.
00:58:34: Also es gibt im Brandenburg hier unweit entfernt in meiner Wahrnehmung auch die Stadt Forst, die ich jetzt nicht als prosperierend beschreiben würde wenn ich das sehe.
00:58:43: Die liegt direkt an der Autobahn, da ist ein direkter Bahnanschluss.
00:58:48: also allein die Verkehrsinfrastruktur ist kein Garant, dass es da auch zu einer prosperierenden Entwicklung kommt.
00:58:54: Es ist notwendig, wenn ich an die Verbindung von hier von Weißwasser musste und nach Dresden denke weiß jeder gerade die öffentliche Nahverbindung öffentlicher Bahnverkehr dass das da was getan werden muss.
00:59:04: Das geht so nicht!
00:59:05: Das ist ein notwendiger Faktor und dreht sich vollkommen klar.
00:59:08: aber es braucht eben auch noch andere Faktoren um wirklich lausitzwirtschaftlich deinen Schwung zu kriegen.
00:59:15: Vielen Dank Herr Panning.
00:59:16: Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Bürgermeisterin von Faust das nächste Mal hier ist um das zu erläutern und wir sehen das so alles vor.
00:59:24: Ja meine Damen und Herren damit sind wir jetzt ein kleines bisschen über die Zeit aber wir haben ja auch später angefangen.
00:59:29: ich danke Ihnen herzlich!
00:59:29: Das war sehr lebhaft.
00:59:31: also sehen ja Verkehr das hat natürlich sehr viele Facetten und viele Richtungen Und wir sind da jetzt ein bisschen durch und konnten vieles nur tuschieren, aber wir können vielleicht bei anderer Gelegenheit das nochmal vertiefen.
00:59:45: Ich bedanke mich herzlich bei Alexander Erbert, bei Jens Krause und bei Thomas Krall um bei Ihnen liebes Publikum kommen Sie gut nach Hause.
00:59:53: in etwa zwei Wochen denke ich erscheint unser Podcast.
00:59:56: Da können sie alles noch mal nachhören können sich selber drin suchen und ja bis zum nächsten Mal bleiben Sie uns bewogen.
01:00:12: Das war der vierzehnte Muskaursalon Talk.
01:00:15: Wir sprachen über Schiene und Straße, und über alles was den ländlichen Raum bewegt!
01:00:21: Diese Ausgabe wurde aufgezeichnet am neunzehnten August, im Grünen Salon in Moskauer Park.
01:00:28: Mit dabei waren Thomas Kral Bürgermeister von Bad Moskau Jens Krause vom Wirtschaftsverkehrsnetzwerk Lausitz und Alexander Erbert Landrat von Oberspraywald-Lausitz.
01:00:39: Aufnahme und Schnitt Leo Schöning und Daniel George.
01:00:43: Mein Name ist Christine Keilholz.
01:00:44: Wir hören uns wieder.
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