Muskauer Salon Talk #13: „Ohne Bergbau hätten die Seen weniger Wasser“
Shownotes
Der Muskauer Salon Talk) ist das Hintergrund-Forum für die Lausitz. Viermal im Jahr trifft Neue Lausitz Chefredakteurin Christine Keilholz namhafte Gäste im Grünen Salon im Muskauer Park. In Kooperation mit der Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau schaffen wir Raum für bringt das Live-Format für unterschiedliche Perspektiven, kontroverse Fragen und einen offenen Austausch über die Zukunft der Region.
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00:00:00: Vierzig große Seen entstehen in der Lausitz, das sind zweihundertfünfzig Quadratkilometer Wasserfläche eben da wo früher Tagebaulöcher waren.
00:00:08: Das ist ein schöner Plan.
00:00:09: was allerdings fehlt ist das Wasser.
00:00:11: Das größte Braunkohlerevier Deutschlands isst gleichzeitig auch die trockenste Gegend Deutschlands.
00:00:16: Der Klimawandel wird von Jahr zu Jahr spürbarer.
00:00:19: Was also tun?
00:00:21: Darüber sprechen wir beim Muskauer Salon Talk mit Wolfram Günther Landtagsabgeordneter in Dresden und frühere Umweltministerin Sachsen mit Ingolf Arnold vom Wasserklasser Klaster Lausitz und Mike Ulrich, Wasserexperte beim Bergbausanierer LMBV.
00:00:39: Herr Ulrich mit Ihnen fange ich mal an.
00:00:41: Sie sind der Experte für Flüsse, Spree- und Schwarze Elster.
00:00:45: da haben sie ja in ihren unterschiedlichen Funktionen lange Erfahrung mit eine lange Verbindung zu.
00:00:53: Wie geht es den beiden?
00:00:55: Der Spree und der
00:00:57: schwarzen
00:00:59: Elster Experte vielleicht für die Wasserbewirtschaftung von Talschberren, weil ich sechzehn und ein halb Jahre bei der Landes-Talspernverwaltung gearbeitet habe.
00:01:07: Ich war zuständig für die Bewirtschaftung der Talschbere Bautstern-Gwitzdorf und wir haben auch schon zu dieser Zeit uns eng mit der Flussgebietzbewirtschaftungsländer übergreifend mit dem Bergbausanierer, also der LMBV, den Bergbausanierer abgestimmt und das auch schon länderübergreifend.
00:01:29: Und die Lausitz an sich ist eine eher wasserarme Region.
00:01:36: Vielleicht nicht ursprünglich, vor über zuhundert Jahren sah das vielleicht mal anders aus aber dann da war sagen wir die Ausprägung in den Flussgebieten noch ne ganz andere auch die Bevölkerungsentwicklung noch ne ganze andere.
00:01:49: mittlerweile hat sich auch Berlin so einer Metropole entwickelt und hängt an der Spree.
00:01:54: Das haben sie net
00:01:55: gesagt,
00:01:56: dass wird die Berliner
00:01:56: Frau hin.
00:02:01: Der aktive Bergbau der DDR-Zeit oder die Hinterlassenschaften des DDR-Bergbaus mussten saniert werden.
00:02:12: Nach der politischen Wende hat die Aufgabe die LMBV übernommen, in nineteenhundert und fünfneinzig gegründet.
00:02:18: Diese Hinterlassschaften müssten rekultiviert werden, die Landschaften wieder nutzbar gemacht werden – das ist das vorängste Ziel der LMBF.
00:02:27: Und es stand die Aufgabe im Raum, die Hohlform, die der Bergbau hinterlassen hat mit Wasser zu pfüllen und zu fluten.
00:02:35: Das ist meine Aufgabe jetzt und heute.
00:02:38: Im letzten Jahr haben wir eine Großtheit der Flutung – der Bergbaufall gesehen in der Schwarzen Eisdsonne – abgeschlossen.
00:02:45: Deswegen eisen ja auch nicht mehr Flutungszentrale so wie wir mal ursprünglich gegründet wurden sondern wir sind jetzt die Wasserbewirtschaftungszentral lausitzer Revier und wir beschäftigen uns eben halt mit der Wasserbewirtschaftung im Flussgebiet.
00:02:57: Und wir merken, dass in den letzten Jahren vor allen Dingen in den Trockenperioden, dem Jahr zwei Tausend Achtzehn und Neunzehn die Wasserbe Wirtschaftung und das Wassermanagement immer mehr Bedeutung gewinnt in der Region, in der Lausitz.
00:03:11: Ja Herr Arnoldt dieses Jahr und diese Saison, die gerade beginnt ist ja sehr bedeutsam für die Lausits.
00:03:19: Dieses Jahr wird das Lausitzer Seenland wird vollendet, damit die sogenannte Restlochkette verbunden.
00:03:30: Das bedeutet vier große Seen können dann in Runde beschifft werden.
00:03:41: Wir haben es gerade gehört, dass die Lausitz sehr trocken ist.
00:03:44: Was bedeutet dieses Jahr und diese Neuigkeit für Sie?
00:03:49: Ich habe mich sehr gefreut darüber!
00:03:52: In Großröschen habe ich damals vor
00:03:55: ja,
00:03:56: forty-six Jahren angefangen zu arbeiten und da waren noch Priketfabriken.
00:04:01: Da war ein großes Loch das hieß Tagebar Mäuro.
00:04:05: aber bereits damals gab es schon Planungen für diese Restlochkette.
00:04:11: wir sollten jetzt uns angewöhnen Lausitzer Seenland dazu zu sagen damaligen Planung aus den neunzehntetachziger Jahren, wenn wir mal von den verbindenden Kanälen absehen hatten eigentlich alle schon das Ziel was die LMBV jetzt nach vielen Jahrzehnten erreicht hat.
00:04:37: Was man damals unterschätzt, weil da gab es noch zu wenig Erfahrung.
00:04:47: Wie nimmt denn die Natur eigentlich Das an, was die Bergleute nach getaner Arbeit und da meine ich Kohle zu Ende.
00:04:58: Dann gibt es also eine Rekulivierungsverpflichtung Und dann haben die Bergleute und Hydrologen natürlich auch geplant und damals gab es einfach noch viel zu wenig Erfahrungen.
00:05:12: Ich sage jetzt mal so bewusst wie nimmt die Natur dieses Geschenk an?
00:05:18: Ich gebe der Natur wieder ein Stück zurück Und dann kam die Wende dazwischen.
00:05:23: Bis dahin wusste man eine ganze Menge, aber nach der Wende als das dann so losging mit den ersten Flutungen hat man gemerkt, so einfach ist es nicht und wir Menschen hier in der Lausitz mussten uns da lange Zeit mitgeduld üben.
00:05:41: Wir haben das an dem Seedletser See gesehen.
00:05:44: wie lange das gedauert hat in meinen Vorträgen
00:05:51: immer
00:05:52: so als Beispiel.
00:05:54: Wir gehören
00:05:55: ja hier,
00:05:57: Herr Panning Entschuldigung, Muskau nicht unbedingt aber ansonsten gehört die Niederlausitz zum norddeutschen Tiefland und die ganzen natürlichen Sehen, die wir im norddeutischen Tieflands haben bis hin in die Mecklenburger Seenplatte.
00:06:15: diese Sehen sind zehn tausend Jahre alt Und zehntausend Jahre lang konnten sich Wind und Wellen, Wasser und Sand und die Ufer einigen.
00:06:28: Was ist denn nun die beste Form?
00:06:32: Wie alt sind unsere Bergbaufolge?
00:06:34: sehen?
00:06:36: Grad mal einen Jahrzehnte oder ein paar Jahre.
00:06:40: Da arbeitet die Natur einfach noch!
00:06:43: Und das müssen wir Menschen akzeptieren und deshalb hat vieles länger gedauert als ehemals geplant.
00:06:51: Aber dieser Verbund von diesen Seen zeigt eben, dass doch wieder was sehr schönes Lebenswert ist.
00:07:00: Wir brauchen keine Angst haben, dass die Seen unter Wassermangel leiden werden.
00:07:04: Die liegen nämlich im Lausse zur Urstromtal.
00:07:08: da läuft sowieso immer das ganze Wasser zusammen.
00:07:12: Ja, die Lausitz gehört zur norddeutschen Tiefebene.
00:07:14: Das war mir auch neu.
00:07:15: wieder was gelernt.
00:07:17: Wolfram Günther Herr Arnold hat es ja schön ausgedrückt.
00:07:22: Man gibt jetzt der Natur etwas zurück oder der Landschaft ein Stück Natur zurück und muss dann sehen na?
00:07:27: Was hält sie eigentlich davon?
00:07:29: Es ist trotzdem einfach... großflächiger Landschaftsumbau, Neubau der da
00:07:34: stattfindet.
00:07:36: Wie betrachten
00:07:37: Sie das?
00:07:38: Und wie besonders ist denn das was in der Lausitz da jetzt passiert?
00:07:41: und wir haben sie das auch als Minister gesehen?
00:07:45: Wenn wir eine faktisch menschendere Gegente hätten keine Nutzungen hier hätten auch keine Wasserbedarfe dann wäre das ein ganz fantastisches Experiment.
00:07:56: also Prozessschutz einfach Flächen zu beobachten und an einigen Stellen versucht man das ja auch in dieser Bergbau-Volkellandschaft.
00:08:04: Aber nun wohnen wir leider hier, nicht weil leider, sondern zum Glück ist es eine wunderschöne Gegend, nicht super zurück.
00:08:14: Und diese Region versorgt eben auch noch Berlin, wurde schon angesprochen, kriegt einen Guteil heißt immer so vierzig Prozent von seinem Wasser über die Spree, das war andershin und wir haben sehr massiv eingegriffen.
00:08:29: Und jetzt überlagern sich hier für unsere Bedürfnisse, dass man hier gut leben kann und auch investieren kann – also wir haben Wasserbedarfe für die Menschen, die ihr Leben, wir haben sie für die Wirtschafts-, wir haben die eben auch über den Raum hinaus, Wir haben die In-der-Landwirtschaft, wir habe eine Teilchenwirtschaft, gerade den Klimawandel, den wir erleben.
00:08:55: Der prognostiziert worden ist und alles tritt immer genauso ein nur leider im Korridor immer so an der obersten Grenze was prognosiziert worden ist Und keine kann in die Zukunft schauen.
00:09:06: und was jetzt Wassermengen anbelangt Ist auch nicht gesagt dass es in Zukunft unbedingt weniger eine Menge regnet.
00:09:12: aber was wir feststellen?
00:09:14: Die Wetterlagen sind länger konstant also monatelange durchen oder mehrere Jahre in Folge durch und dann mal wieder irgendwie Starkregen, Hochwasser diesen Wechsel.
00:09:26: Und das muss eine Landschaft verdauen, die nicht darauf ausgerichtet ist.
00:09:31: Wir haben nach dem großen Hochwassern-Sachsen in Sachsen beerkannt wir müssen noch ganz viel im Hochwassungsschutz tun und haben das
00:09:38: dann gemacht
00:09:39: auch baulich eingegriffen um Ortslagen, Industrielagen zu schützen und merken jetzt aber es gibt ein anderes Thema wenn man Wasser da ist eigentlich viel zu schade schnell wegzuschicken.
00:09:49: Wir haben eine Herausforderung, also könnte man sagen das ist auch eine Mittelbauerfolge.
00:09:53: Das bergte aber nicht nur von hier allein vom Kohleverstromung der Beitrags- und C-Zweih-Uklima-Walte, sondern vor allem die Eingriffe in dieses Wasserregime.
00:10:02: Man hat ja riesige Hohlformen, pumpt das ab und eh sich das reguliert.
00:10:08: Und man hat sicher schon davon verabschiedet dass man hinterher irgendwie so einen natürlichen Haushalt, jetzt habe ich den Begriff gerade nicht mehr, noch angenehert, ein weitgehend sich selbst regulierendes.
00:10:20: Das wird schon vorsichtiger!
00:10:23: Das ist ein Jahrhundertprojekt überhaupt die ganzen Wassermengen da sind diese Hohlform wieder aufzufüllen und jetzt kommt es aber noch.
00:10:31: wir leben also schon klimawandelbedingt und jetzt noch die Besonderheit in Deutschland sind ja somit die Kontinentalste Ecke vom Klima oder sowieso immer noch ein bisschen extremer als woanders als in den.
00:10:42: im machetimeren Regionen heißt es auch noch steigende Temperaturen, mehr Verdunstung.
00:10:50: Das ist exponentiell.
00:10:51: also selbst wenn's genauso viel regnet.
00:10:53: sie haben am Ende die Frage wie viel Wasser für uns verfügbar?
00:10:55: und selbst wenn genau so viel runter kommt aber mehr verdunstet haben wir weniger unten dann haben wir diese wechselnden Wetterlagen oft Hochwasser ganz schnell weg damit und in den Korkenzeiten sitzen wir da.
00:11:07: deswegen kommen schon eine Menge Probleme rein.
00:11:10: Und dann in Qualitätsprobleme, Verdünnungen und all solche Fragen.
00:11:13: Wir merken das ja mit der Verockerung wenn Erdschichten auf einmal Wasser sehen die das eben tausende lang nicht getan haben.
00:11:22: Irgendwann wird es sich schon regulieren ob wir das erleben.
00:11:27: Dann haben wir uns dran gewöhnt jetzt mehrere Jahrzehnte Sumpfungswasser als aus den Tag gebaut abzupumten in die Spree einen großen Mengen Und wir alle kennen die nur in einer gewissen Menge jetzt mit der Größe.
00:11:37: und dann gibt es aber durchaus Historiker, die gucken können wie für hundert Jahre das doch mal ein bisschen dünner war.
00:11:42: Aber unsere gesamten Ansprüche, auch Trinkwasser, da liegen alles darauf ausgerichtet.
00:11:48: Da müssen wir uns schon Gedanken machen, wie wir mit diesen Mengenproblemen Qualitäten zurückkommen?
00:11:53: Und da ist man bei einer Frage... Das ist ein systemisches Problem was wir hier haben, wo nicht eine einzelne Maßnahme irgendwie etwas allein nützen wird, sondern wir müssen gucken was haben wir für den kompletten Instrumentenkoffer.
00:12:06: Ich will mal sagen das Schwammverhalten einer Landschaft so zu stärken dass wenn Wasser kommt wird es so viel wie möglich zurück halten und für all diese Nutzungen in Landwirtschaft, Forst-Teichwirtschaft, die auch zum Teil des Problemlösens wiederzumachen also nicht nur Nutzung von Wasserstoffindustrie geträumt oder sowas.
00:12:26: Also wir haben ja noch lauter Anforderungen, die alle Wasser brauchen.
00:12:29: und auch das weil sie nach politisch gefragt haben... Das weiß ich gleich aufhälschlich nicht!
00:12:32: ... ist diese... Auch bei Ansiedlungen eine Matrix zu haben zu sagen was müssen denn alles für Ansiedlungsherausforderung da sein?
00:12:42: Und früher Wasser
00:12:43: wird schon
00:12:43: irgendeine Regeln klären hinterher.
00:12:45: Das geht heute nicht mehr.
00:12:47: Wenn ich den falschen Standort habe würde das nicht mehr wirtschaftlich darstellbar sein.
00:12:51: Die Wasserfrage vor Ort zu erklären, das muss vorher alles klar sein und es ist dann schon eine neue Welt.
00:12:55: Zu früher und auch wie wir in der Industrie Wasser im Kreis laufen viel mehr nutzen was bisher nicht ist.
00:13:00: bei den... Chip-Ansiedlung in Dresden, versucht man das jetzt ganz intensiv zu machen.
00:13:04: Das sind alles Dinge die hat man früher nicht so für notwendig erachtet und dass
00:13:08: Investitionsbedarf da ist.
00:13:09: Ja zu den Chips und dem Wasserstoff kommen wir dann noch.
00:13:11: aber erst mal ja Mike Ulrich es weiß die Rede vom Klimawandel schonen von dürre Sommern.
00:13:16: Die sind tatsächlich ab und an Mal in Schlagzeilen gewesen die letzten Jahre.
00:13:20: Das Thema hatte einfach auch beschäftigt wie haben sie als Hydrologe hier in der Region?
00:13:25: Als zuständiger auch diese Sommer erlebt oder die letzten Jahre erlebten?
00:13:33: Vor allen Dingen in dieser Trockenperiode, im Jahr zwei tausend achtzehn und neunzehnt ist die Bedeutung der vorausschauenden Wasserbewirtschaftungen in solchen Zeiten noch mal offensichtlich geworden.
00:13:45: Und das gemeinsame länderübergreifende Wassermenagement sowohl der Talsperrenbewirtschaftung, aber auch der Bewirtschaftung der Tagebau sehen.
00:13:53: Was viele nicht wissen ist mit dem Abschluss der Flutung an.
00:13:57: die Tagebausehenen, die es jetzt in der Spree und in den Schwarzen Elstern gibt, sind noch nicht fertig hergestellt, aber die tragen schon einen Teil zur sommerlichen Wasserbewirtschaftungen bei.
00:14:08: Also es wird in dem Winterhalbjahr Wasser in die Seen eingeleitet.
00:14:12: In so eine sogenannte Bewirtschaftungslammelle, die ist unterschiedlich groß.
00:14:15: im Berwalde sind das aktuell ein Meter.
00:14:18: In der Restlochkette ist es ein Meter Wasserstandslammälle, die ich nutzen kann Und zum Beispiel in Loser II sind sieben Meter Wasserstandslammelle, die man wasserwirtschaftlich nutzen kann.
00:14:28: Dass Sie gerade die
00:14:28: Restlochkette erwähnt haben, sagen Sie uns bitte noch mal welche Vier Sehen Sie sind?
00:14:31: Ich glaube ich krieg's ja nicht zusammen!
00:14:33: Das ist der Geiauswahlasee, der Großregelne See, des Hedlitzersee und der Partwitzersee.
00:14:38: Ja, also in Sachsen und Brandenburg großes
00:14:41: verbindendes Wasserelement.
00:14:42: Der Geierswalder See und der Partwitzersee sind so noch.
00:14:46: besonders weil die Landesgrenze zwischen Sachsen & Brandenburger durch diese Sehnen durchgeht gibt es auch diverse Probleme oder Problemstellungen die sich dann daraus ergeben wenn eine Landesgrenzer durch ein Wasserkörper geht.
00:15:01: Und diese Sehen tragen in solchen Trockenperioden quasi stützend Zum Beispiel die Restlochkette für die Stützung der Schwarzen Elster, auch jetzt schon bei.
00:15:12: So haben wir in den Jahren im Jahr two-tausend achtzehn und neunzehnt aus diesen Tagebausehen was war für die stützungen der Spree und der schwarzen elster
00:15:20: abgeben können?
00:15:21: Ich denke gerade
00:15:22: so ein bisschen
00:15:23: eher wenn man von Dürrasommern spricht und ich denke immer an Katastrophenfüge gab es eine Situation in den letzten jahren wo sie rausgefahren sind und haben sich etwas angeguckt und haben gedacht oha das wird aber schwierig.
00:15:36: Ne ganz so reiserisch ist das dann in der Praxis tatsächlich nicht.
00:15:41: Wir haben Bewirtschaftler draußen für Ort, die in unserem Sinne.
00:15:44: dann stellen wir eine wöchentliche Bewirtschaftungsabstimmung mit den Institutionen der Länder also mit der Landes-Talsperrnverwaltung zum Beispiel oder mit dem Landesamt für Umwelt in Pannenburg Und wöchentlich wird die Bewirtschaftung abgestimmt.
00:15:58: Also wie werden die Taschen gesteuert?
00:15:59: Wie werden die Tagebausäen gesteuern?
00:16:02: Das machen wir genauso im Winter halb Jahr, wie im Sommerhalbjahr und in diesen Trockenperioden, achtzehn und neunzehn war es notwendig dass wir auch Atock, sagen mal auch ministeriell begleitet eine Arbeitsgruppe gegründet haben, die dann Bewirtschaftungsentscheidungen gemeinsam übergreifen getroffen haben.
00:16:21: Wir haben Länder übergreifend Bewirtschaftungsgrundsätze, die gibt es schon seit über twenty-fünf Jahren.
00:16:26: Das sind also Ziele der Bewirtschaftung.
00:16:28: zum Beispiel welche Nutzungen ist an Rang eins?
00:16:31: Welche Mindestabflüsse müssen ein welchem Teil der Fließgewässer gestützt werden?
00:16:37: und Wenn es aber zu wenig Wasser gibt um Wasser zu verteilen, dann muss man irgendwo Abstriche machen.
00:16:44: Man muss Prioritäten setzen und das können wir nicht alleine und das LMBV schon gar nicht, weil wir keine oerheitlichen Aufgaben übernehmen an der Stelle.
00:16:53: Und dann sind die Ministerien gefragt und dann sind wöchentlich... bis wöchentlich war, glaube ich, maximal das wir uns zusammengesetzt haben und haben darüber beraten wie aktuell in solchen trockenen Perioden dass wenige Masse verteilt wird.
00:17:09: Und wäre ganz interessant.
00:17:11: Der Wechsel zwischen acht und neunzehn hat dann dazu geführt, also im Winterhalbjahr dass wir die Speicher wieder füllen konnten.
00:17:17: Aber von Neunzen zu zwanzig ist uns das nicht mehr gelungen Und die größten wasserwirtschaftlichen Einschränkungen hatten wir dann gar nicht in den jahren Achtzehneinzehnten sondern eigentlich dann im Jahr zwei tausendzwanzig Was meteorologisch gesehen gar kein Trockenjahr mehr war.
00:17:31: aber die speicher waren nicht mehr konnte nicht mehr richtig gefüllt werden.
00:17:35: Ja Wie sehen Sie das denn?
00:17:39: Also wie viel ursprüngliche Landschaft kann man dann wieder bekommen nach so einem Jahrhundertprozess,
00:17:45: wie
00:17:46: Bergbau der eine Landschaft dermaßen überformt hat.
00:17:50: Wie wird das ja in Deutschland sonst durch nichts anderes haben gewisserweise?
00:17:56: Wie ist es möglich?
00:17:58: Es wird nicht die Landschaft zurückkommen, die man vor dem Bergbau hatte.
00:18:02: Logisch nicht!
00:18:04: Aber man muss natürlich eine Landsschaft jetzt auch mit den Mitteln, die man hat gestalten.
00:18:10: Die ersten so naturnah wie möglich ist, weil das im Prinzip was sich am besten selbst unterhält und den wenigsten Unterhaltungsaufwand hat.
00:18:21: Das ist ja die Grundidee.
00:18:22: umso künstlicher ich das gestalte, umso mehr muss ich es auch künstlich am Leben halten.
00:18:27: Und der vorhin schon gesagt wir müssen der Gedanke eines wirklich flächenhaften Wasserrückhals in einer Landschaft gestalten.
00:18:37: Und jetzt haben wir so ein paar Dinge, da kann man nachhinein drüber lamentieren.
00:18:42: Das sagt mit diesen Wasserdefiziten die sich auch zeitweise sehr groß aufsumieren können aus verschiedenen Gründen.
00:18:49: Da hatte ich noch nicht genannt dass natürlich auch die großen Seen nochmal mehr Verdunstung bringen als man das vorher hatte von dem verfügbaren Wasser was auch noch dazu kommt.
00:18:58: und deswegen ist auch dieses Problem am Ende nicht nur wasserwirtschaftlich zu lösen.
00:19:03: also Wir haben ja parallel dazu auch etwa Landwirtschaftsflächen den Siebzigerjahren mit Trennagen versehen.
00:19:13: Die sind eben immer gleichmäßig bewirtschaftbar, das gerne in Verrohrungen eingeleitet, wo früher kleine Bäche waren und Kräben haben die Bäche begradigt und haben vieles einfach auf schnellen Abfluss getrimmt.
00:19:27: Und da muss man jetzt wieder gegensteuern.
00:19:30: Man muss Flussauen Und da kommt es jetzt gar nicht drauf an, das ist ja nicht nur der Lausitz.
00:19:36: Wir haben das auch im Mitteldeutschen Revier.
00:19:38: Ob dieser Fluss tatsächlich in seinem alten Bett ist oder nicht?
00:19:41: Manchmal geht das alte Bett nicht mehr weil man sich irgendwann noch entschieden hat... Das waren aber damals noch Qualitätsfragen die nicht durch die Seen durchzuleiten sondern lieber drum herum.
00:19:51: Manchmal kann man das vielleicht an einer Stelle nochmal hinterfragen Aber dann muss man eben an der neuen Stelle dafür sorgen dass ein Fluss wieder ein paar mehr Kilometer kriegt indem er mehr anderen kann, indem ich eine Aua habe die Wasser
00:20:03: zurückhält.
00:20:04: Es geht
00:20:04: um
00:20:05: Landwirtschaftsfläche, wenn ich mehr hundert Hektar großen Schlag habe und dann ist Gleisender Sonnenschein im Sommer, da geht ein heiße Wind drüber, da bleibt kein Tropfen
00:20:15: drin.
00:20:16: Das sind manchmal ganz simple Sachen wie Heckenstruktur an den Kleingemässern.
00:20:20: An sowas muss sich alles denken auch mit den Wasserbedarfen, was kann neben dem Großen sehen?
00:20:27: Was für ein kleinerer Bild.
00:20:29: Wo können auch Landwirte selber Wasser zurückhalten in Anlagen, dass ich sowas auch mit unterstütze.
00:20:33: also nicht die eine große Lösung sondern sehr viele müssen mitmachen und ob das dann noch Lösungen mit Cistern sind an verschiedenen Stellen denn wir werden auch das Klang ja schon an, was wir alles gar nicht kennen aus der Vergangenheit oder es da nicht nur unter Lausitz zu Verteilungsproblemen kommen.
00:20:50: Wir haben in der Vergange immer allen genügend Wasser geben können.
00:20:54: Wir hatten, das war gleich im ersten Jahr meiner Amtszeit, im Erzgebirge, die Herausforderungen, weil eine Talsperre nicht mehr genug Wasser hatte, dass wir in der Stadt eventuell die Tankwagen mit dem Trinkwasser hinschicken müssen und dann mit allen Folgen was das für Abwassersystem hat.
00:21:12: Und irgendwann haben wir das hinbekommen mit noch ein paar mehr Zuleitungen und dann hat es geregnet und solche Sachen.
00:21:17: also das System was bisher immer funktioniert hat Und was auch teilweise technisch ist mit Talsperren, mit Überleitern und Verbundsystemen.
00:21:25: Also das Ding ist einfach an seine Grenzen gekommen.
00:21:28: Deswegen müssen wir jetzt an vielen Stellen investieren und wir müssen das immer mitdenken dass es einfach ein neues System in der Fläche braucht.
00:21:35: Das ist glaube ich die Hauptbotschaft Und wir werden jetzt demnächst unseren Landesentwicklungsplan weiterschreiben.
00:21:42: Da muss dieses Thema, wie man das systematisch hinbekommt mit Wasserrückhalt, mit rein?
00:21:46: Das muss in die Regionalplanung, das muss in welche Nutzungsplanen der Kommunen mit rein als ein ganz wichtiges Thema.
00:21:53: Ja
00:21:54: und abgesehen vom Wasserrückt halt gibt es ja noch ganz andere verrückte Ideen, dass sie gerade die Tankwagen erwähnten so was ähnliches wäre dieser Überleiter von der
00:22:04: Elbe
00:22:06: der schon seit geraumer Zeit diskutiert wird und er jetzt wieder so ein bisschen rumgeistert als mögliche Lösung.
00:22:12: Mike Ulrich, was halten Sie denn davon?
00:22:16: Na die Elbeüberleitung jetzt aus der Sicht der LMBV also des Bergbausanierers ist Thema gewesen bereits schon in den neunziger Jahren erst man die Aufgabe bekommen hat die Tagebau sehen oder die Restlöcher zu fluten mit Wasser und man überlegt hat wo kommt dann eigentlich das Wasser her?
00:22:37: Man hat sich dann letztendlich aber dagegen entschieden in zur damaligen Zeit und hat durch andere Maßnahmen, z.B.
00:22:45: eben so ein länderübergreifendes Management was man mit Bildung der Flutungszentrale ins Leben gerufen hat, hat man das hinbekommen die Flutungen auch anders zu organisieren.
00:22:56: Und heute wäre sozusagen für den reinen Flutlungszweck für die LNBV-Tagelbau sehen diese Elbewasserüberleitung nicht mehr notwendig für die Bewirtschaftung bzw.
00:23:09: für die speicherwirtschaftliche Nutzung, die sagen wir auch schon vor Jahrzehnten festgelegt wurde oder festgeschritten, ja, für die Tagebausäen vorgesehen wurde.
00:23:20: Für die wäre das natürlich und für die Lausitz wäre das ein großer Vorteil weil man dafür Sorge tragen könnte dass in den Winterhalbjahren sichergestellt wird, dass ausreichend Wasser da ist um vielen Tagebau-Seelen und die Volumen in den Tagebauseen zu füllen.
00:23:36: Wenn die Tagebau-Seen mal und die Speicherlammeln in den Seen fertig zur Verfügung stehen, das ist vielleicht Mitte der dreißiger Jahren soweit, dann verfügen die Seen in der Spree und in der Schwarzen Elze zusammen über ein gemeinsames Volumen von knapp hundertdreisig Millionen Kubikmeter Wasser.
00:23:56: Und ich hatte ja schon gesagt, prägens der Ereignis oder das, was uns am meisten dann wehgetan hat.
00:24:04: Dass wir es nicht geschafft haben in dem Winterhalbjahr vom Jahr zwei tausend neunzehn bis zwanzig die Speicher wieder zu hundert Prozent zu füllen um eben dann im Sommer in den folgenden Sommer das Wasser richtig nutzen zu können.
00:24:17: und das wäre der große Vorteil einer Elbewasser Überleitung die Speichern mit einer hohen Sicherheit wiederzufüllen.
00:24:25: Ingolf Arnold sollte man das machen?
00:24:27: dem Überleiter.
00:24:29: Ich stelle es mir gerade so vor wie ein Aqueduct, das dann irgendwie von
00:24:34: Dresden
00:24:35: bis zu Spree
00:24:36: läuft.
00:24:36: Stell ich mir das richtig
00:24:37: vor?
00:24:38: Oder wie seht ihr's aus?
00:24:39: Das Genialste wäre ja eine Wasserschläuter, einen Wasserkatapult.
00:24:45: Aber ich will noch mal etwas sagen zu den Aussagen von Herrn Ulrich.
00:24:52: Die LMBV wäre heute
00:24:55: niemals
00:24:56: soweit mit Erfüllung ihrer Restsehen, wenn es den aktiven Bergbau nicht gegeben hätte.
00:25:05: Also, wenn man nach einem Jahrhundert neunzehntundneinzig alles zugemacht hätte wie das einige wollten.
00:25:13: und die Umweltministerkonferenz aus deutschen Bundesländern, neunzundhundertvier neunzig
00:25:17: in Schwerien hat
00:25:22: folgende Erkenntnis dort geprägt und auch niedergeschrieben dass also dieser große Bruch der zwischen- und drieinneunzig stattgefunden hat.
00:25:33: Also aus achtzehnten Tagebauen mache fünf plus vier, also vier mittelfristige bei der LMBV und fünf Langläufer.
00:25:45: nur wenn wir noch über mehrere Jahrzehnte einen aktiven Bergbau haben schaffen wir das mit im Wasser weil durch die aktiven Tagebaue ist ja die Spree permanent auch immer wieder gestützt worden.
00:26:02: Also jeder zweite, kann man sagen, jeder zweite Kubikmeter Wasser in der Spree kommt irgendwo aus dem Brunnen.
00:26:10: So also die LMBV hat wenn wir mal so rundreich nennt, in dreißig Jahren haben die LMBS geschafft ihr Wasserdefizit von etwa sieben Milliarden was ihn damals in die Wiege gelegt worden ist, auf deutlich unter eine Milliarde über den Rest trägt man gar nicht mehr zu reduzieren.
00:26:34: Die Leak steht es alleine da.
00:26:38: Sie müssen auch noch so zwischen fünf und sechs
00:26:41: Milliarden
00:26:42: Kubikmeter Wasserdefizit wieder auffüllen aber da kommt keiner der mehr hilft Da dauert das eben länger.
00:26:53: Wenn die Leak jetzt sagt, wir brauchen keine Elbewasserüberleitung, da dauert es eben deutlich länger mit der ganzen Flutung gegenüber dem von der LMWV.
00:27:03: und insofern gesamtgesellschaftlich wäre es ein Riefenvorteil wenn man sich vor allen Dingen wasserpolitisch dazu einigt dass man eine Verbindung schafft zwischen der Elbe- und der Spree.
00:27:20: Die ersten Gedanken, die sind eigentlich schon von nineteenhundertzwanzig gewesen.
00:27:25: Kann man
00:27:26: irgendwo nachlesen.
00:27:27: So alt ist das Problem schon?
00:27:29: Und wie man das dann macht, da läuft ja gerade eine Untersuchung im Auftrag der Landesdahlsperrenverwaltung.
00:27:36: Wir sind alle gespannt.
00:27:38: zu Ende diesen Jahres wird es dann vorliegen ob das dann irgendwo bergmännischen Tunnel ist Ob das eine Rohrleitung wie auch immer.
00:27:53: Und da will ich aber noch mal eins sagen, weil viele Menschen die denken immer so oder die sagen naja gucken sie mal die Elbe zurzeit Schifffahrt wieder extrem reduziert
00:28:09: ja?
00:28:10: Da können wir doch gar kein Wasser rüber geben.
00:28:12: und das sage ich, na das wissen wir doch.
00:28:16: Wir leben hier Quellgebiete, die Spree und die Neise sind alle in einer Region.
00:28:24: Wenn es da nicht regnet, dann regnet es überall nicht.
00:28:27: Also zur gleichen Zeit hat die Sprie wenig Wasser und die Elbe.
00:28:32: Das wissen wir und deshalb doppelt unterstrichen Wir brauchen diese Speicher.
00:28:36: Wir brauchen noch mehrere Bergbaufolge sehen um in wasserreichen Zeiten also wenn dort tausend also das Dreifache des Normalabflusses Die Elberunder fließt,
00:28:51: da kann man was wegnehmen.
00:28:53: Weil die Nordsee braucht kein Wasser und die Ostsee braucht auch kein Wasser.
00:28:59: Das braucht eigentlich gar nicht dahinfließen.
00:29:02: Sachsen-Anhalt braucht Wasser natürlich und Berlin braucht Wasser.
00:29:07: Letzter Satz Herr Günder hat gesagt, Wasser rückt halt in der Landschaft.
00:29:16: das muss in alle Köpfe rein bis hin zum kleinen Hausbesitzer, der nicht unbedingt sein Regenwasser raus auf die Straße laufen lassen sollte.
00:29:28: Sondern im Garten versiegern den die Erde als großen Schwammspeicher nutzen.
00:29:35: Also nicht überall Terrassenplatten verlegen sondern besser?
00:29:38: Ja ist das ganze Thema Versägung also nicht wegfließen lassen.
00:29:43: Also nochmal
00:29:44: Elbe
00:29:46: Gesamtgesellschaftlichen von Sachsen über Brandenburg bis Berlin, wir hat das eine sehr vernünftige und vor allen Dingen dann auch für die zukunft kalkulierbare Lösung.
00:30:02: Aber da sind wir noch ein ganzes Stück davon entfernt um dann Nägel mit Köpfen zu machen.
00:30:07: aber die Fachleute ich kenne keinem der sagt dass ist alles Quatsch Weil es ist dann am Schluss vor hundert Jahren hat man in Deutschland ganz viele Wasserüberleitung gebaut.
00:30:21: Ja, diese Überleitung kommt ja auch in einer Studie des
00:30:24: Umweltbundesamts vor von im Jahr im Jahr und zwanzig ist sie, glaube
00:30:27: ich, erschienen wo das so als Lösung angeboten wird, weil Frau Günther kann die Elbe eigentlich Wasser abgeben.
00:30:35: wie sehen Sie?
00:30:36: Das haben wir die Verteilkämpfe auch regional
00:30:39: schon angesprochen.
00:30:41: Ich würde die Frage tatsächlich mal als offen Bezeichnende, deswegen diese Studie von der jetzt die Rede ist.
00:30:48: Die habe ich ja beauftragt noch als zuständiger Minister weil ich gesagt hab es gibt hier ganz viele Meinungen zu dem Thema auch sehr unterschiedliche und entscheidend kann man's nur auf der Grundlage von Fakten.
00:31:01: und Fakte ist erstens welche tatsächlichen technischen Möglichkeiten bestehen und das schon gefragt wie ist das wort?
00:31:12: man dann einen großen Tunnel, macht man das in anderen Rohren.
00:31:15: Wie könnte das aussehen?
00:31:16: Dass es auch machbar ist.
00:31:18: was kostet das im Bau und der Unterhaltung?
00:31:22: Was ist der mögliche Nutzen?
00:31:24: wo man schon sagt ja es geht nicht um einleitenden Fluss sondern den Speicher Und was sind denn die entsprechenden Kosten die demgegen überstehen?
00:31:33: und auch die Nachteile und die Auseinandersetzung sind schon sehr vehement.
00:31:37: Also gerade im Einzugsgebiet der Elbe gibt es erhebliche Widerstände, weil es tatsächlich ist die auf dem Aspekt die Elbe,
00:31:46: die
00:31:47: verfügbaren Wochen Monate im Jahr wo die Schiffbar ist, die gehen über die letzten Jahre also wenn man da eine Grafik macht enorm zurück.
00:31:56: deswegen findet auch faktisch keine Schiffer mehr auf der Elben.
00:32:00: Dies war nominelle Boden des Wasserstraße aber Nicht wirklich faktisch.
00:32:06: Das ist ganz selten.
00:32:09: und natürlich gibt es auch Bedarfe entlang der Elbe, muss jetzt etwa auch für die Chip-Industrie bei Dresden dort im Prinzip einen neuen Brunnenanlegen für die Versorgung.
00:32:21: Es gibt doch noch mehr Bedarve lang der Elben und das muss man einfach mal ausrechnen.
00:32:25: am Ende geht's um Mengen, es geht um eine Klärung.
00:32:28: Gibt es die Zeiträume, die das hergeben wo es tatsächlich keinen Schaden gibt?
00:32:33: Und das sind einfach Zahlen Und deswegen bin ich auch gespannt auf das Ergebnis.
00:32:37: Also, ich habe einfach in der Zeit sehr viel für und wieder gehört und gesagt, das will ich nicht entscheiden, sondern da brauche ich ein paar Tatsachen.
00:32:46: Jetzt werden die zur Verfügung stehen und dann kann jemand anderes entscheiden?
00:32:49: Sie
00:32:49: müssen es ja jetzt nicht mehr entscheiden oder zumindest nicht mehr allein.
00:32:52: aber was wäre denn jetzt so ... Ja, nein!
00:32:55: Was meinen
00:32:56: sie, sollte man's machen?
00:32:58: Naja also ... hat sehr viele Pro-Stimmen gehört.
00:33:03: Ich muss sagen Bei vielen hat bei mir ein bisschen die Skepsis
00:33:06: eher überwogen,
00:33:07: ob das die Lösung ist von den Mengen.
00:33:09: Und dann auch... Wir haben gesagt, dass das Problem hier mit der Wassermenge es systemisch ist in dieser
00:33:17: Größenordnung.
00:33:18: Ich
00:33:18: sage Klimawandel, Verdunstung diese langen Anhaltenseiten
00:33:22: viele Dinge
00:33:23: keinen Sumpfungswasser mehr.
00:33:24: Das sind so große
00:33:26: Mengen
00:33:26: was dort aufeinander kommt und man sagt kann in welchem Ausmaß überhaupt auch so einen Elbüberleiter.
00:33:31: also Wie groß ist der Beitrag zu einer Lösung des Problems, weil es auf keinen Fall die einzige Lösung ist.
00:33:37: Das wird nämlich manchmal auch von pro so... Da haben wir jetzt ein Problem und da machen wir eine technische Lösung Und dann ist das alles gelöst?
00:33:44: Das ist ja auf keinen fall sondern man muss das ja so bisschen gewichten.
00:33:47: und dann ist es eben ne Frage Wenn es nicht die gesamte Lösung ist oder maximal in Teil der Lösungen sein kann wie ist kostenlutzend Verhältnis rein wirtschaftlich und wie sind die Nachteile die dann eben unter Elbe-Region?
00:34:01: Dann kann ich sagen auch politisch ist das ganz schön herausfordernd.
00:34:04: Jetzt hat sich gerade vor den Wochen die sogenannte Elbeallianz gemeldet, ne?
00:34:08: Das sind alle die noch hoffen dass es irgendwann mal wieder Schiffhaut auf der Elbe gibt, die da auch politisch dran sind als wenn die IAKs entlangt und so was und die Trommeln auch und die tragen auch ihre Zahlen zusammen.
00:34:19: Deswegen bin ich ja auch froh, dass es einfach eine fachlich fundierte Studie gibt weil man dann einen anderen Stand hat über dem man redet Und dann kann man auch drüber reden ob man wie man das Verhältnis von Vor- und Nachteilen Bewerben will, ob man auch bereit ist die Nachteile in den Kaus zu nehmen für die Vorteile.
00:34:36: Wie gesagt aber ich habe da eher ein Skepsis was das anbelangt.
00:34:40: Aber ich will die Ergebnisse nicht vorwegnemen und ich lasse mich da auch gerne überzeugen.
00:34:43: Was tun, damit die Lausitz nicht verdürstet?
00:34:47: Wasser importieren oder sich an Trockenheit gewöhnen.
00:34:50: Sie hören den Muskauer Salon Talk es diskutieren Wolfgang Günther Landtagsabgeordneter und früherer sächsischer Umweltminister Ingolf Arnold vom Wasserklaster Lausits und Mike Ulrich Wasserexperte beim Bergbau sanierer LMBV.
00:35:06: Die Machbarkeitsstudie für diesen Überleiter ist so weit ich fasse in Arbeit oder sie sind noch nicht beschlossen.
00:35:11: wie ist das?
00:35:12: daran wird gearbeitet und zum Jahresende, zwanzig sechsundzwanzig sollen dann die Ergebnisse vorliegen.
00:35:21: Auftrag Geber.
00:35:22: Danke Herr Günter dass Sie das damals mit angeschoben
00:35:25: haben.
00:35:27: Das Ganze wird gemanagt über die Landestalsperrenverwaltung Sachsen Und ein renommiertes Unternehmen ist der Auftragnehmer Wo wir auch alle fest davon ausgehen dass da was auf den Tisch kommt, was dann zu diskutieren
00:35:44: ist und...
00:35:47: ...dann wird es aber noch nicht entschieden.
00:35:51: Weil
00:35:52: die Länder haben sich dazu verständigt, dass sie im Jahr zwutausend
00:35:56: achtundzwanzig also haben wir noch zwei Jahre
00:36:00: einen Gesamtplan
00:36:03: vorlegen
00:36:04: ja?
00:36:05: Also länderübergreifend, abgestimmt ein Gesamtplan.
00:36:08: Da sind wir wieder bei dem Werkzeugkoffer wie auch immer und da wird die Elbe dort ein Teil darin sein der dann mit zu entscheiden ist.
00:36:21: Und dann sind wir mal
00:36:22: gespannt
00:36:23: in zwei Jahren, sagen wir mal so Ende im Jahr zwentausend achtundzwanzig haben wir noch zweieinhalb Jahre Zeit was dann auf den Tisch gelegt wird
00:36:34: Und dann müsste es ja noch geplant und gebaut werden.
00:36:36: Wir sehen in der Lausitz gerade, wie lange es dauert eine Schienenverbindung oder eine Straße zu bauen.
00:36:45: Das heißt wir reden über ganz langfristige
00:36:47: Lösungen
00:36:49: obwohl es jeden Sommer wieder ein Thema ist die Trockenheit.
00:36:53: Mike Ulrich war eigentlich eine gute Idee diese ganzen Tagebaulöcher mit großen Löchern mit Wasser
00:37:01: zu füllen.
00:37:02: Dann wäre die Frage, was wäre die Alternative gewesen?
00:37:05: Also man kann ja aus der Erde entnommene Kohle nicht durch andere Volumen wieder ersetzen außer eben durch eine Flutung und Durchfüllung mit Wasser.
00:37:15: Und der große entscheidende Vorteil jetzt für die Region – wir haben es schon ganz oft gehört – Rückhalt in der Fläche
00:37:22: ist
00:37:22: dass diese Speicher in der Lage sind eben in Wasser dargebotsreichen Zeiten aufzunehmen und das halt zeitverzögert auch wieder abzugeben.
00:37:33: Und von daher ist es aus meiner Sicht für die Region eher ein glücklicher Umstand, dass zur damaligen Zeit als man die Möglichkeit hatte diese Entscheidung zu treffen ob diese Tagebau sehen einfach nur Landschaftssehen sind oder ob sie einen speicherwirtschaftlichen Nutzen haben dieser Entscheidung damals getroffen
00:37:50: wurde.
00:37:53: Trotzdem, von Verdunstung spricht ja auch die Studie des
00:37:57: Umweltbundesamts.
00:37:59: Und das sind einfach
00:38:00: sehr große Wasserflächen, wo sehr viel Wasser verdunstet?
00:38:04: Verdunster ist natürlich ein ganz eignes Thema an der Stelle.
00:38:07: Wir reden zumindest wasserfachlich dann eher vom klimatischen Wasserbilanz.
00:38:13: Das müssen Sie sich vielleicht so vorstellen wie einen Haushaltsbudget.
00:38:17: Sie haben Einnahmen und Ausgaben.
00:38:19: Die Einnahmen sind der Niederschlag.
00:38:20: Das kann Regen oder Schnee sein Und die Ausgaben sind eben die Verdunstung.
00:38:24: Das, was übrig bleibt ist das, was die Einnahmen minus Ausgabe sind und wenn der Post negativ ist dann verlieren sie Wasser.
00:38:33: Wenn der Post positiv ist, dann sind Sie eher eine wasserreichen Region.
00:38:37: Die haben wir hier in der Lausitz nicht.
00:38:39: Deswegen will ich es vielleicht nochmal verdeutlichen im mittleren Verhältnis beträgt der Verdunstellungsanteil im Vergleich zu dem wasserwirtschaftlichen Speichervolumen etwa ein Zehntel.
00:38:52: Also wenn die Speicher mal richtig hergestellt werden, es sind mit einem Speichervolumen von hundertdreißig Millionen.
00:38:59: Dann ist in mittleren Jahr nur ein Zehntel davon geht an Verdünstung verloren oder über die klimatische Wasserbilanz weil eben der Niederschlag auf der Wasservläche ja eben ein positives effekt hat.
00:39:13: In sehr trockenen Jahren ist dieser Effekt natürlich sehr viel größer.
00:39:16: dann reden wir von einem Viertel.
00:39:19: Ein Viertel dieser Hundertdreißig Millionen geht dann, sag mal, verlustig.
00:39:23: Also haben wir dann von den Hundert Dreizig Millionen nur noch Hundert Millionen für die Bewirtschaftung zur Verfügung, ist aber halt besser als nichts an der Stelle.
00:39:31: und insofern bleibe ich bei der Aussage dass die Tagebau sehen und ihre Speicherbewirkungen ein glücklicher Umstand sind für die Lausitz, für die Spree und für die Schwarze Elstern.
00:39:45: Wie lösen wir das denn mit dem mit dem Grundwasser.
00:39:48: Es ist ja über hundertzwanzig Jahre Bergbau, die Zahl habe ich jetzt hier gefunden.
00:39:55: Sechzig Millionen Kubikmeter Grundwasser
00:40:01: sind
00:40:01: praktisch abgepumpt worden und sind über die Spree nach Berlin geflossen wahrscheinlich und sind jetzt weg.
00:40:09: Wie kriegen wir diesen Grundwasseraushalt wieder allegemaßen
00:40:12: hin?
00:40:14: Da werden sich vorhin schon mal die sieben Milliarden Kubikmeter Defizit und die sechs Milliarden Kubiktometer Defizits, die der aktive Bergbau hinterlassen hat.
00:40:27: Die sind so im Teil zumindest für den Teil, den im Sanierungsbergbau ist dieses Defizite ausgeglichen.
00:40:34: Wir haben jetzt noch knapp sechshundert Millionen Kubikmetern Defiziten im Grund- und Oberflächenwasser Obwohl das größere Anteil natürlich des Grundwassers noch ist.
00:40:43: Und das liegt ganz einfach daran, dass Sie zwischen dem Sanierungsbergbau als der Fläche und dem Grundwasserabhängungsrichter im Sanierungsbergbau und dem aktiven Bergbau natürlich nur theoretisch eine Grenze ziehen können.
00:40:57: Also diese Grenze ist natürlich nicht trennscharf.
00:41:02: Deswegen können wir jetzt auch im aktiven Sanierungs- bergbau das Grundwasserdefizit auf null reduzieren.
00:41:09: Das wird auch sammaten... wenn der Grundwasserwiederanstieg abgeschlossen ist, auch nie wieder so sein.
00:41:16: Der Grundwasserstand wie er mal vorher gewesen war.
00:41:19: Dafür sind diese Grundwasserleiter und die Bodenhorizonte viel zu stark in dieses System eingegriffen
00:41:26: worden.
00:41:27: Wir haben ja hier auch mehrere große Industriegebiete, wenn auch er auf der Brandenburger Seite.
00:41:33: Schwarzer Pumpe, Schwarzeide und die haben da alle so ihre Sachen vor, das soll ja Neues hin.
00:41:39: Dresden haben Sie erwähnt Herr Günther?
00:41:41: Ja es ist ein Chipfabrik, TSMC eine ganz, ganz große Sache.
00:41:47: Ich habe den Eindruck erst im Zuge solcher Sachen ist Wasser jetzt überhaupt zum großes Thema geworden.
00:41:56: Braucht das, damit
00:41:57: man ja da jetzt eine Lösung findet oder?
00:42:01: Zwei Sachen.
00:42:02: Das erste ist ein Massenproblem.
00:42:04: Wir haben überall so Staatsgrenzen.
00:42:06: Es gibt auch noch das Riesenloch östlich von Görlitz und
00:42:10: Zitter
00:42:11: Turov.
00:42:14: Werden vorhin schon mal im Vorgespräch war, was da rein muss... Da ist man quasi mit der Landskruhe, ich glaube die wäre homöopathisch wenn man die da reinschmeißen würde.
00:42:23: Und auch das muss ich irgendwann mal füllen, da gibt es noch gar keinen richtigen Plan mit Wasser.
00:42:27: also wir sind ja auch da keine Insel sondern das ist ein Gesamtsystem.
00:42:30: und dann wollte ich trotzdem mal ganz kurz als nicht Oberlausitzer hier für die Landschaft brechen.
00:42:38: Also nicht nur dass Die Neise hier ist eine meiner Lieblings-Pattelstrecken sehe, weil das wirklich ein Traum ist.
00:42:46: Kann man nur jedem empfehlen auch die Oberlausitzer Teicheln Heidelandschaft als wirklich für achthundert Jahre alte Kulturlandschaft und wir haben immer dafür bei der Nationalpark Sechste Schweiz.
00:42:57: so völlig überlaufen es dass es dort noch eine Möglichkeit gibt hinzugehen und auch im Bergbauvölgelandschaft entstehen tatsächlich
00:43:05: Wildnisgebiete
00:43:07: touristischer Leber sind.
00:43:08: und genau für die fast vier Millionen in Berlin ist vor der Haustür was,
00:43:12: wo die
00:43:13: unberührte Natur erleben können.
00:43:16: Da steckt noch ganz viel Potenzialen.
00:43:18: jetzt will ich nicht noch vom Zittauer Gebirge und solche Sachen sprechen und baut es nach Weißenberg.
00:43:24: also...
00:43:24: Jetzt haben sie bald alle
00:43:25: erwähnt!
00:43:27: Kann man sehr viele Leute im Herd wirken und Görlitz ist als Destination mittlerweile auch schon gesetzt.
00:43:32: Und hier dem Park muss begreiflich auch keiner mehr verkaufen, das war weg.
00:43:35: aber zum Thema Wasser- und die politische Flughöhe der Erkenntnis also diese... Das Thema Wassermangel Trockenheit, viele Dinge muss man immer erst erleben.
00:43:47: Also was Klimawandel bedeutet?
00:43:48: Die Prognosen sind schon Hölle alt und spätestens seit den siebziger Jahren auch schon relativ präzise.
00:43:55: Aber erst wirklich die Trockenjahre, siebzen, achten, neunzen haben das ins Bewusstsein.
00:43:59: Das ist ja ein reales Problem.
00:44:01: Da muss ich jetzt ran.
00:44:03: Die Frage auch mit dem Umgang in der Lausitz bis zum Braunkohlekompromiss, den man getroffen hat, im Kohleausstiegsgesetz, was ja dann erst nachfolgte Die Verhandlungen waren ja neunzehn.
00:44:22: Im Prinzip hat man ja planerisch mal davon ausgegangen, naja Kuhle ist da bis in die zwei tausendsechzige Jahre und dann wird man dieses
00:44:30: Problem
00:44:31: mit dem Wasser... Da kommen noch ein paar nachfolgende Generationen, die sich dort schöne Pläne machen können.
00:44:37: Das ist ja auf einmal auf einen eingestürztes nicht so das da nie einer drüber nachgedacht hat.
00:44:40: aber die Pressierlichkeit will ich nur sagen dass das jetzt zu klären ist und man keine Zeit mehr hat.
00:44:48: Da waren so ein paar Rahmenbedingungen.
00:44:49: Es war ja auch politische Grundmeinung, also im Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister haben das ja verteidigt, dass wir hier noch länger Braunkohle gemacht haben.
00:44:57: Also eh die dann gesagt haben okay jetzt akzeptieren wir das?
00:45:01: Das ist im Rahmen dieser Verhandlung erst entstanden!
00:45:03: Das muss man ja nochmal zerkennen mit den Rahmenbedigungen, dass es tatsächlich ein neuer Snack ist nicht für Fachleute, das konnte man alles verjahre sehen aber dass das eine politische Relevanz bekommt.
00:45:12: Und das war schon auch in der Mühe bei mir.
00:45:15: und jetzt haben wir völlig richtig gesagt die Hauptprobleme an Brandenburg mit dem Spreewald und Berlin.
00:45:24: Für dies aber jetzt hier Lausitz und Sachsen wieder weit
00:45:26: weg, da haben wir das
00:45:27: mit diesen Landesgrenzen.
00:45:28: Irgendwie hat es ja bisher immer
00:45:29: noch geklappt.
00:45:30: Und das waren schon ganz schön dicke Bretter zu bohren als zuständiger Landesminister für das Wassertema dort die notwendige Aufmerksamkeit zu bekommen – und das ist ja gelungen!
00:45:40: Wir haben dann runden gemacht mit den beiden zuständigen Umweltministern Da waren wir ja auch bei der Leak und haben dort eine Vereinbarung drin.
00:45:51: Wir haben es dann auch geschafft, weil wir immer das Thema Richtung Bund adressiert haben nämlich als das Kohleausstiegsgesetz kamen.
00:45:57: Dann kam mir am Prinzip diese zehn Milliarden hier für alles, für Strukturwandel Und dann ist es auf den Ziel geraten.
00:46:03: Da haben wir noch nicht mitregiert, da haben wir gerade Koalitionsverhandlungen gehabt.
00:46:06: Und da weiß ich doch wie wir das Thema aufgehauen haben gesagt, da muss unbedingt mit rein dass das Wasserthema damit nicht abgefrüchtigt ist mit noch einem Bundestagsabgeordneten quasi auf der Ziehgeraden gelungen.
00:46:20: Nur bei diesem Marker, weil wir mal gesagt haben Leute das kann Sachsen nicht alleine stemmen.
00:46:24: Das ist ein Problem!
00:46:26: Nicht nur der drei betroffenen autbetroffene Bundesländer sondern auch eine bundespolitische Frage.
00:46:31: Auch wenn man noch sagen kann Bergbau bis bin neunzehnundneinzig ist nun einmal DDR vorher deutsches reich rechtsnachfolg aus die Bundesrepublik.
00:46:39: deswegen haben wir auch die LMBV.
00:46:41: da seid ihr mit dem Boot Und dann haben wir ja auch eine Runde hinbekommen in Berlin, tatsächlich mit den drei Ministerpräsidenten bzw.
00:46:48: einer als Medierende Bürgermeister und ich als der zuständige Minister.
00:46:51: Der ist so ein bisschen fachlich und da war ich sehr froh dass der MP damit gemacht hat.
00:46:55: aber er hat natürlich auch viel damit zu tun.
00:46:57: das wird dort gemeinsam an dem Bund appelliert haben besser ins Boot zu kommen.
00:47:01: Das ist dann leichter.
00:47:02: Aber das sind waren lautes
00:47:04: Marken.
00:47:04: aber der ist vorzubereiten Warmhüsaren und auch in einem Gesprächen
00:47:09: auch mit den anderen Ministerpräsidenten.
00:47:11: ist das nicht, dass sie das jeden Tag als Thema haben und sagen klar, wir haben ein Riesenproblem, müssen wir irgendwie lösen.
00:47:17: Und dann nämlich auch dafür zu sorgen, dass es da manchmal, wenn wir jetzt den Elbiboleiter haben, dann schnappt das einer auf und hat dann gehört von denen auf dieser Ebene, da kommt doch irgendwie der Elbivoleiter oder so ein weiteres Trümmern kümmern.
00:47:28: Das darf eben nicht passieren in dieser Diskussion, wenn man sagt hey, das ist so ein systemisches Problem was wir haben, denkt bitte nicht, Irgendwas, und dann muss es der Bund irgendwie bezahlen.
00:47:41: Da öffnen sich dann immer Verhandlungsfenster mal.
00:47:43: Der sagt natürlich nein jetzt die ganze Zeit!
00:47:45: Und dann ist das auch auf Bundesebene.
00:47:46: wer sind da zuständig?
00:47:48: LMBV sind wir beim Finanzministerium für Wasser des Umwelt zuständig.
00:47:55: Das Bau in Landwirtschaft hat immer die Hände
00:47:58: hoch.
00:47:59: Das Wirtschaftsministerium haben wir doch noch mit reingepraftelt.
00:48:02: Alle haben gesagt eigentlich sie mir nicht zuständig.
00:48:05: also du weißt wie so ein faulatel Bitte schön, soll dir jemand anderes lösen.
00:48:10: Da braucht es also noch gehörigem politischen Druck und das ist noch nicht dort wo's hinkommt.
00:48:15: Und auch deswegen ist es wichtig dass wir mit diesem ganzen Studium diesen Untersuchung, diesem ganzen Grundwarsmodell, dass wir die Fakten haben und dass die Dramatik da ist.
00:48:23: und deswegen auch Danke für die Einladung zu der Veranstaltung.
00:48:26: Denn von alleine wird sich das nicht lösen weils einfach so viel Geld kosten wird und viele Dinge wie wir es machen noch gar nicht ganz klar sind.
00:48:33: Das greift sich also nicht für jeden politisch das nur sagt, na klar da muss ich jetzt nur für die eine Maßnahme kämpfen und dann haben wir das sondern oh da hat man echtes Problem.
00:48:41: Und das vor dem Hintergrund war so sonst gerade noch so viel Problem.
00:48:45: Wir werden es lösen müssen.
00:48:46: Das brauchen wir auch wieder für die Lausitz denn für alle Industrie in Zukunft hier und Dinge braucht man eben auch ein bisschen Wasser also ein bisschen Eigeninteresse.
00:48:54: aber Brandenburg Berlin trifft schwerer und auch damals Motoren arbeiten bis sie das noch mehr begreifen und dann hier auch mit Zuliefern.
00:49:04: Ja, wie.
00:49:05: vielen Dank, Frau Fram-Günter.
00:49:06: Für Sie sind sehr emotionalen Appell und das nämlich gleich als Gelegenheit um zu sagen
00:49:10: so meine Damen
00:49:12: und Herren jetzt sind sie dran.
00:49:13: haben Sie Fragen?
00:49:14: Haben Sie Anmerkungen zum Thema Wasser?
00:49:16: Haben wir ja alle mitzutun
00:49:18: betrifft uns ja
00:49:19: alle mehr oder weniger beruflich vielleicht sogar auch.
00:49:23: wer möchte
00:49:23: was dazu sagen
00:49:25: bitte einfach die Hand heben das Mikro
00:49:26: kommt bitte schön Danke schön.
00:49:29: Mein Name ist Dr.
00:49:30: Süßmültig kommen vom DGB Projekt Revierwende hier in der Lausitz.
00:49:34: Wir sind ja mit unserem Büros im Brandenburger und dem sächsischen Teil aktiv, und wir begleiten das Thema Wasser in der Lausitz.
00:49:40: Herr Arnoldt weiß, wir haben zwanzig, dreinzwanzig in Weißwasser da eine Veranstaltung gemacht, die sehr gut besucht war.
00:49:46: Das Beiseite was mich ein bisschen beunruhigt und umtreibt, sind die Töne, die ich vom neuen Sächsischem Umweltminister vernehme, der ja das Thema Elbe-Wasser Überleitung so ein bisschen auf Kritik stellt.
00:50:00: Ich finde... Wir haben ja das Paradoxum, dass Sachsen die Lösungen hat und die Probleme im Brandenburg und in Berlin liegen.
00:50:08: Also Sachsen eigentlich gar keine Betroffenheit hätte mit dem Thema Wasser an der Lausitz.
00:50:14: Wenn man jetzt
00:50:14: mal ein bisschen ketzerisch ist... Die Probleme liegen dann im Spreewald, die Probleme liegen in einer Wasserversorgung in Berlins.
00:50:20: Da wirkt sich das aus.
00:50:21: aber eine der Lösungen, die auch die UBER-Studie nennt, ist eben diese Elbewasserüberleitung.
00:50:32: Na ja,
00:50:33: die kritische Haltung des sächsischen Umweltministers von Breitenbach heißt da glaube ich.
00:50:39: Der sagt naja das müssen wir alles mal ein bisschen auf Prüfung stellen
00:50:43: ob das so
00:50:43: ist.
00:50:44: dann springt gleich Sachsen-Einheit an und sagt oh ja
00:50:46: unser Wasser ist ja.
00:50:48: umdann kommt gleich noch die Umweltverbände hinterher die dann sowieso mal kritisch sind.
00:50:51: aber wer die uberstudie gelesen hat weiß und Herr Arnold hat es ja heute auch gesagt, Wasser nimmt man nur oder soll man nur nehmen wenn genügend in der Elbe ist.
00:50:59: Und dann braucht man die Speicher.
00:51:01: Die liegen dann auch wieder in Sachsen nicht im Brandenburg und Berlin.
00:51:05: Witzdorf-Bautzen, dann vielleicht noch ein Reichwalde,
00:51:07: wenn die Tage
00:51:08: bei Restlöcher erfüllt sind Loser II und alles so.
00:51:10: was also Sachsen hat die Lösung und die Probleme hat Brandenburger.
00:51:14: Wir sind also auf Sachsen angewiesen und da würde mich mal interessieren wie Sie diese Töne aus dem sächsischen Umweltministerium interpretieren und wie sie die wahrnehmen.
00:51:23: Okay, wer von den drei Herren ist am nächsten dran?
00:51:25: Das hat sehr viel mit der Haushaltslage zu tun.
00:51:32: Der Kollege von Breitenburg ist dabei im Prinzip alle Themen die Geld kosten können abzumoderieren weil selbst das was bisher schon läuft da nicht so richtig finanzierbar ist.
00:51:44: und dann kommt noch eine gewisse Besonderheit hinzu üblicherweise kämpfen Ressortminister immer um die Etats für ihre Ressorts.
00:51:53: Kollege von Breinburg ist aber selbst empfunden.
00:51:56: Ein Haushaltspolitiker in der Landtagsfraktion, der immer gesagt hat, weniger Geld ausgeben ist besser und kann mal lange darüber diskutieren und der jetzt als Minister zeigen will dass er das auch sehr ernst meint und wir haben quasi alle am Tisch durchziehen schiebt er eher so ein bisschen vom Ressort weg.
00:52:12: und etwa war im letzten Doppelhaushalt das Thema Wasser
00:52:15: komplett wurscht.
00:52:16: Also die Landesteilsprangverwaltung hatte noch nicht mal mehr ein Etat für Hochwasserschutzmaßnahmen, die weiter ging.
00:52:21: Man hat da kommunalen Ebenen den Anteil für die Unterhaltung
00:52:25: ihrer Gewässer
00:52:27: gestrichen, obwohl das eine Hochpolizei... also viele Themen.
00:52:30: und
00:52:30: jetzt weiß man dass es nachdem die Minderheiten Koalition mit dem BSW den Haushalt beschließen wollte ich da an vielen Stellen gemahnt habe aber nur irgendwo durchgedrungen bin war das ja dann auch Ruckaktion.
00:52:41: als sich BMSW als nicht handlungsfähig herausstellte hat man ja letztes Jahr dann vor Pfingsten, weil wir dem Juni beschließen können.
00:52:50: Auf einmal wird uns verhandelt und dann ist es zumindest gelungen das Thema zu verankern wie der Wasser.
00:52:56: Und zwar haben wir den Sachsenfonds, den man nur als Finanzierungsinstrument für Investitionen schaffen wollte.
00:53:06: Dort haben wir oder ich mit einer Fraktionsvorsitzung, was ist Kaschuport Das Thema Wasser reinverhandelt, dass das dort gehen soll.
00:53:13: Wir haben rein verhandelt dass diese gesamten diese Milliarden die vom
00:53:17: Bund kommen
00:53:20: Infrastrukturen Investitionen, dass man die auch für Wasser einsetzen kann wo man sagt und es sind aber noch mal Hausaufgaben bei das beim Bund noch gar nicht so gedacht ist.
00:53:29: Aber wir müssen das hier einmal festlegen Und wir haben den Entschließungsantrag gemacht Wo wir auch reingeschrieben haben etwa die Erwartungshaltung Beim nächsten Doppelhaushalt muss das Wasser wieder für Gewässer zweiter Ordnung und alles so was da sein.
00:53:41: Wir müssen in Wasser investieren, wir haben jetzt gerade
00:53:43: über den Sachsenfonds,
00:53:45: auch das haben wir als
00:53:47: fünftes Grüne mit beschlossen
00:53:49: diese erste Tranche.
00:53:51: Fünfzehn Millionen fürs Thema Wasser!
00:53:53: Das ist alles in Tropfen auf dem heißen Stein.
00:53:55: aber es ist auch manchmal ein bisschen anstrengend als eigentlich Opposition quasi eine Ministerium, die das am Anfang gar nicht richtig wollte immer Geld rein zu verhandeln, da gab es auch noch ein paar andere Themen und ist die Situation.
00:54:09: Aber ich nehme wahr das zum Thema Wassertat wo ich aus eine Erkenntnisgruppe bin und das war auch der Antritt.
00:54:16: Das sage ich nicht schlechtes Übertritte, die nicht im Raum sind.
00:54:19: Der Minister ist auch angetreten massiv Personal abzubauen mit dem Sparen und das auch bei der LTV.
00:54:25: Und jetzt erklärt er hat auch gesehen, dass ihn ja doch Aufgaben dahinter, das ist gar nicht so leicht.
00:54:32: aber das politische Ziel weniger Geld auszugeben und da kommt jetzt quasi noch, während jetzt langsam das so hoch fährt Unterhaltung.
00:54:42: Ob das die Quiz drauf ist noch, hat sich auch viel zu tun.
00:54:46: Komplex Sanierung?
00:54:47: Die Sanierung.
00:54:47: Das
00:54:48: ist ja alles gekommen
00:54:49: doch aber das muss her weitergehen.
00:54:50: Die Gelder müssen alle da sein bei anderen Projekten.
00:54:52: Und jetzt droht dann noch ein Zusatzprojekt wo überhaupt noch völlig
00:54:56: ungelegte
00:54:57: Eier sind.
00:54:58: Schafft man das jemals, dass der Bund, das Brandenburg, das Land Berlin da was dazugibt?
00:55:02: Das weiß man nicht.
00:55:02: Aber wenn es immer so wie ich schiebe, wenn das einmal rollt und das Projekt und dann ist das irgendwann da und dann will einer Geld sehen und muss ja auch die Projektierung bezahlen.
00:55:11: Und dadurch kann man erklären warum da eine große Zurückhaltung ist.
00:55:15: Da weiß ich jetzt auch nicht, wie sich das auflösen soll gerade weil die Haushaltslage jetzt nicht anders wird und jetzt auch Diskussionen.
00:55:22: höchstwahrscheinlich wird die CDU beim nächsten Doppelhaushalt über einen Schattelspringen müssen und auch tatsächlich Schulden aufnehmen, was man bisher für den Haushalt nicht gemacht hat.
00:55:30: Da geht es ja genau... Schulden sind ja nicht Schulden!
00:55:34: Konsumieren und investieren sind verschiedene Sachen.
00:55:37: Und für bestimmte Dinge, die in Zukunft noch viel teurer werden und kein Wasser ist einfach nicht denkbar, finde ich das sehr wohl vernünftig wenn man das durchkalkuliert.
00:55:46: Aber das sind ganz offene politische Fragen Kollege von Breitenburg auch eher auf der Seite, die sagen wir haben noch nie Schulden gewollt und so was.
00:55:55: Also es ist eine reinhaushaltärische Sicht
00:55:57: auf die Dinger.
00:55:58: Das war der Muskauer Salon Talk zum Thema Wasser.
00:56:02: Was macht der Wassermangel mit der Lausitz?
00:56:04: Diese Ausgabe wurde aufgezeichnet am zwanzigsten Mai im grünen Salon im muskauer Park.
00:56:11: Mit dabei waren Wolfram Günther Landtagsabgeordneter in Dresden frühere Umweltministerin Sachsen Ingolf Arnoldt, Wasserklaster Lausitz und Mike Ulrich LMBV.
00:56:22: Aufnahme und Schnitt Leo Schöning und Daniel George.
00:56:25: Mein Name ist Christine Keilholz.
00:56:27: bis zum nächsten Mal.
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